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Anerkennung von Angeboten

23.02.2012 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Guten Tag,

wir haben bei einem Hauskauf für bestimmte Mängel eine Frist zur Behebung gesetzt, die mittlerweile abgelaufen ist. (auch eine zweite Frist, von einem Monat ist abgelaufen, ohne dass der Mangel behoben wurde.)

Nun möchten wir diese Mängel selber beheben bzw. selber an Handwerker beauftragen.
Dazu haben wir zwei Angebote eingeholt. Der Bauträger ist über unser Vorhaben bereits informiert.

Ist der Bauträger verpflichtet, an Hand der Angebote zu bezahlen oder brauche ich hier einen Rechnung nach Behebung des Mangels?
Kann und darf ich den Mangel selber beheben und dennoch vom Bauträger die Zahlung in Höhe des Angebotes fordern?

Bei der Zahlung des Kaufpreises ist eine Teil auf einem Notarkonto einbehalten worden, so dass eventuell das Geld auf diesem Konto hierfür benutzt werden könnte.

Danke und viele Grüße.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die von Ihnen angedachte Vorgehensweise kann ich nicht empfehlen. Zuvor sollten Sie die Mängel gerichtsfest dokumentieren.

Dies kann dadurch erfolgen, dass die Mängel von dem Bauträger akzeptiert werden oder die Parteien sich auf einen Sachverständigen einigen, dessen gutachten dann als verbindlich angesehen wird.

Ist dies nicht Fall, sollten Sie Mängel durch ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren die Mängel feststellen. Durch Ihre Vorgehensweise der Ersatzvornahme, können Sie den Bauträger nur in Anspruch nehmen, wenn Sie beweisen können, dass die Mängel tatsächlich vorgelegen haben. Durch die Mängelbeseitigung wird aber der Nachweis der Mängel nahezu unmöglich.

Daher empfehle ich einen Anwaltskollegen oder –kollegin zu beauftragen, die bei Scheitern einer außergerichtlichen Mängelfeststellung ein Beweissicherungsverfahren beantragt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten Hilfreichen Überblick verschaffen.

Mit besten Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 23.02.2012 | 15:34

Sehr geehrter Herr Schröter,

dieser Mangel ist u.a. durch ein Abnahmeprotokoll dokumentiert und schriftlich vom Bauträger anerkannt.

Bei dem Mangel handelt es sich um den Einbau einer Schiebetür. Die Tür kann nicht eingebaut werden, weil in der Wand, in der die Tür geschoben wird, Schrauben sitzen, die die Tür zerkratzen würden.
Nun muß die Wand abgerissen und neu aufgenaut werden (Leichtbauwände).


Mein Frage bleibt durch ihre Antwort leider unbeantwortet.

Danke für ihre Mühe und viele Grüße.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.02.2012 | 22:19

Vielen Dank für die Nachfrage.

Auf eine Beweissicherung kommt es nach Ihren Angaben nicht mehr an. Haben Sie den Bauträger mit entsprechender Frist erfolglos zur Mängelbeseitigung aufgefordert und ist die Frist verstrichen, können Sie mit der Mängelbeseitigung beginnen. Danach können Sie ein Unternehmen beauftragen oder den Mangel selbst beseitigen.

Eine Beseitigung des Mangels in Eigenregie bietet sich an, wenn wie hier noch ein Betrag zur Verfügung steht, der an Sie ausgezahlt werden kann. Voraussetzung ist, dass Sie den Preis des Werkes um die mangelhafte Leistung mindern.

Beauftragen Sie einen anderen Handwerker können Sie ebenfalls den Preis des Bauträgers mindern. entsprechende Mehrkosten sind dann von dem Bauträger zu tragen.

Viele Grüße

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