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Anerkennung Tätigkeitsjahre / Einstufung Gehaltsgruppe

29.08.2008 17:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel bin ich direkt als Abteilungsaufsicht in die Gehaltsgruppe II (Tarif Einzelhandel NRW) eingestiegen. Die Dauer dieses Arbeitsverhältnisses dauerte 16 Monate. Danach bin ich gewechselt und für 7 Monate als Verkaufsstellenverwalter in einem anderen Unternehmen tätig gewesen. (also auch Gehaltsgruppe II)

Über eine Zeitarbeitsfirma arbeitete ich dann für 10 Monate in einem Einzelhandelsunternehmen, in dem ich Tätigkeiten der Gehaltsgruppe II ausgeführt habe.(kaufm. Sachbearbeiter)

Nach diesen 10 Monaten wurde ich von dem Betrieb übernommen und als Abteilungsaufsicht in der Gehaltsgruppe II, 1.-2. Tätigkeitsjahr eingestuft.

Meine Frage: Ist das in Ordnung, dass ich wieder im 1.-2- Tätigkeitsjahr beginne, obwohl ich mehrere Tätigkeitsjahre in Gehaltsgruppe II vorweise? Ich bin nun seit 23 Monaten in dem Betrieb und würde jetzt in die nächste Stufe (3.-5. Jahr) kommen….Eigentlich wäre ich ja bei Anrechnung schon im 5.ten.

Mein Arbeitgeber argumentiert so, dass die Tätigkeitsjahre sich nur immer auf die wirklich ausgeführten Tätigkeiten beziehen. So wird zum Beispiel die Tätigkeit als Verkaufsstellenverwalter nicht mit der der Abteilungsaufsicht gleichgesetzt, obwohl beides Tätigkeiten der Gehaltsgruppe II sind.

Bitte um Auskunft in welches Jahr ich hätte eingestuft werden müssen und in wie fern Arbeitslosigkeit von 12 Monaten und die 10 Monate über die Zeitarbeitsfirma (in Einzelhandelsbetrieb) zusätzlich Einfluss auf die vorangegangenen Tätigkeitsjahre haben.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen
29.08.2008 | 20:48

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit beantworte ich Ihre Frage gemäß Ihren Angaben wie folgt:

Leider kann ich ohne einen Blick in den Tarifvertrag zu nehmen keine rechtliche Beurteilung abgeben. Die Antworten Ihrer Fragen ergeben sich nämlich direkt aus diesem. Dort müssten entsprechende Regelungen zu finden sein. Nach meinen Recherchen im Internet werden in einer Version des Tarifvertrages von 2003, die ich einsehen konnte, die Zeiten der Arbeitslosigkeit bis maximal einem Jahr bei der Einstufung in die Gehaltsgruppe einbezogen. Wenn Sie vorübergehend eine höhere Tätigkeit ausüben, dann gilt die Eingruppierung in die höhere Stufe erst nach 6 Wochen.

Welche Tätigkeit eine höhere Entgeltgruppe zur Folge hat, ergibt sich ebenfalls exakt aus dem Tarifvertrag.

Leider kann ich im Rahmen dieser Beratung keine andere Auskunft geben. Hierzu ist die Einsichtnahme in den Vertrag maßgeblich.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft haben zu können und verbleibe


mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 31.08.2008 | 10:21

Sehr geehrte Frau Hein,

leider haben Sie mir die Frage, ob die vorangegangenen Tätigkeitsjahre bei der Einstufung in die jeweilige Gehaltsgruppe berücksichtigt werden müssen, nicht beantwortet.

Bitte definieren Sie hierzu noch den Begriff "einschlägige Tätigkeitsjahre...."

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.08.2008 | 20:55

Sehr geehrter/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:
Meiner Ansicht nach werden die vorangegangenen Tätigkeitsjahre angerechnet, wenn sich der Tarifvertrag auf alle Betriebe erstreckt. Um eine endgültige Beurteilung abgeben zu können müsste ich wie bereits erwähnt Einsicht in den geltenden Tarifvertrag nehmen.

Die Definition „einschlägige Tätigkeitsjahre“ wurde wohl ebenfalls aus dem Tarifvertrag entnommen. Hierzu kann ich keine Erklärung abgeben, ohne den Zusammenhang zu kennen. Vermutlich wird in der entsprechenden Klausel in dem Tarifvertrag aufgeführt, welche Tätigkeitsjahre für die Eingruppierung maßgeblich sind.

Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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