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Anerkennung Scheidung im Deutschland

| 28.06.2010 18:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe mich im 1992 im Kasachstan scheiden lassen. Ich und mein Ex-mann hatten damals die UdSSR bz. Kasachische stattsangähörichkeit. Ich hatte damalsschon eine Einladung für Ausreise nach Deutschland gehabt. Im Mai 1992 ist die Scheidungsurteil im Kraft getretten. Im Juni 1992 bin ich mit Kindern nach Deutschland ausgereist. Ich und Kindern sind als Aussiedler eingebürgert im Deutschland. Im 1994 habe ich die Kasachische statsangehörichkeit abgegeben. Bin im Deutschland eingebürgert. Jetzt möchte ich heiraten. nach 18 Jahren. Das Stamdesamt im Stadt verlang von mir die Anerkennung von Landesgericht im NRW. Ich verstehe, dass die Behörde die Scheidungsurkunde mit Apostille verlangen können (damals wollte keine das haben und keine hat nachgefragt) Die Problemm ist: Das Landesgericht verlandt von mir die Adresse von Ex-Mann damit die im anschreiben können um zu fragen, ob die Scheidung rechtsmäsig verlaufen ist. Zu damaligen Zeiten hatten wir nach Kasachischen Gesetzten(bz. UdSSR) geheiratet und sind geschieden worden. Ich verstehe nicht, warum muss ich jetzt nach 18 Jahren mein Ex suchen. Und welche Gesetzt das verlangt nach 18 Jahren.Und Warum?Die Standesamt Beamtin sagte mir, das ich damals schon zu Deutschen Volk zugehörichkeit hatte.
Ich danke für die Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Für die Anerkennung der Scheidung in Deutschland ist für Scheidungen in Kasachtan die bis zum 31.12.98 erfolgt sind, die Scheidungsurkunde vorzulegen. Eine Prüfung der Urkunde kann erfolgen, wenn Zweifel an der Richtigkeit vorliegen. Wenn gemeinsame minderjährige Kinder vorhanden waren, darf nur durch Urteil und nicht vor dem Standesamt geschieden werden. Ich kann die Aufforderung die Adresse des Ex-Mannes zu nennen nicht ganz nachvollziehen, hierfür gibt es keine bestimmte gesetzliche Grundlage.

Ohne begründete Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Urkunde halte ich dies für übertrieben. Ob Sie bereits damals die deutsche "Volkszugehörigkeit" hatten, vermag ich nicht zu beurteilen, ich sehe auch nicht welche Auswirkungen dies hätte.

Natürlich müssen Sie nachweisen, dass Sie in Kasachtan rechtmäßig geschieden sind. Sie sollten einen Anwalt einschalten, damit dieser mit dem Gericht die weitere Klärung übernimmt.

Nachfrage vom Fragesteller 28.06.2010 | 19:36

Warum muss ich nach so viel Jahren die Scheidung annerkennen. Damals sind alle Unterlagen durch Standesamt bearbeitet. Ich bin alle Jahren als Allenstehend regestriert. Welche && im Gesetz verlangen von mir diese Anerkennung und die Adresse von EX. Im Auswärtigen Amt habe ich das nicht gefunden. Im Auflistung von Unterlagen zur Anerkennung ist dieser Hinweiss nicht dabei.
Danke für Ihre Hilfe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.06.2010 | 20:06

Sehr geehrte Fragestellerin,

ohne Anerkennung der Scheidung steht Ihrer neuen Heirat ein Hinderniss entgegen. Ohne Anerkennung der Scheidung können Sie keine neue Ehe schließen. Auf den Zeitablauf kommt es nicht an. Die maßgebliche Vorschrift sind §§ 107 ff. FamFG. § 107 FamFG bestimmt, dass ohne Anerkennung die Scheidung nicht als rechtskräftig in Deutschland anerkannt wird. § 109 I Nr. 2 FamFG sieht vor, dass keine Anerkennung erfolgen kann, wenn der andere Beteiligte nicht beteiligt worden ist und damit seine Rechte nicht wahrnehmen konnte. Möglicherweise soll nach dieser Norm geprüft werden, ob Ihr Exmann ordnungsgemäß beteiligt wurde.

Zuständig sind die Landesjustizverwaltungen.

Miut freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.07.2010 | 23:52

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 01.07.2010 3,2/5,0
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