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Anerkennung Dienstunfall

| 17.06.2009 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Im September 2006 erlitt ich während des Dienstsportes ohne Fremdeinwirkung einen Knieschaden (Meniskusriß).
Der für die Anerkennung des Dienstunfalles zuständigen Behörde liegen hierfür mehrere ärztliche Befunde/Gutachten vor, die das Unfallereignis mit dieser Verletzung in Kausalität stellen.

Trotzdem wurde ich im Februar 2009 aufgefordert, mich zur Erstellung eines Gutachtens bei einem von der Anerkennungsbehörde benannten Arzt vorzustellen, was ich auch tat.
Dieser Arzt stellte ebenso fest, daß der Unfall kausal mit der Verletzung zusammenhängt.
Bei dieser Untersuchung (2,5 Jahre nach dem Unfall!!!) stellte dieser jedoch am NICHT verletzten Kniegelenk eine Stelle mit Schuppenflechte (Psoriasis Vulgaris) fest, welche möglicherweise eine Gelenkentzündung hervorrufen könnte.

Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt teilte mir dieser mit, daß es unter Umständen möglich ist, daß daraus eine Kniegelenksentzündung (Psoriasis Arthritis) entstehen kann, aber erstens 2,5 Jahre nach dem Unfallereignis nicht mehr zweifelsfrei festgestellt werden kann, ob zu diesem Zeitpunkt Schuppenflechte (Psoriasis Vulgaris) bereits vorgelegen hat und zweitens diese nicht den Meniskus schädigt.

Nun wurde ich erneut aufgefordert, mich zu einem erneuten Gutachten (Blutuntersuchung, MRT) beim gleichen von der Anerkennungsbehörde benannten Arzt vorzustellen.

Ein MRT wurde bereits nach dem Unfall vor der Operation und nach der Operation erstellt.
Kein anderer Arzt hat bei den vorliegenden Befunden/Gutachten Psoriasis Vulgaris festgestellt.


Ich betrachte diese Art und Weise als schikanös und absehbar, daß hier jeder Grund gesucht wird, den Unfall nicht anerkennen zu müssen.

Muß ich mich diesen weiteren Untersuchungen unterziehen und welche Möglichkeiten habe ich, daß dieser Unfall als Dienstunfall anerkannt wird?


17.06.2009 | 15:00

Antwort

von


(458)
Mauerstrasse 36
72764 Reutlingen
Tel: 07121 128221
Web: http://www.anwalt-vogt.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage darf ich auf der Basis des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes gerne wie folgt beantworten:

In Ihrem Fall wäre zunächst einmal zu klären, welche Rechtsgrundlage für die Frage der Anerkennung als Dienst-/Arbeitsunfall heranzuziehen ist.

So richtet sich die Entschädigung für einen Arbeitsunfall bei Arbeitnehmern nach dem SGB VII, bei Soldaten nach dem SVG und bei Beamten nach dem BeamtenVG.

Diese Information ist zum einen entscheidend für die Frage, wem gegenüber die Anerkennung als Dienstunfall zu beantragen ist und zum anderen wie der Rechtsweg gegen Entscheidungen des Leistungsträgers ausgestaltet ist.

Auch ergeben sich hieraus unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der grundsätzlichen Anerkennung von Sportunfällen als Arbeitsunfall.

Während zum Beispiel in einem „normalen“ Arbeitsverhältnis Betriebssport nur dann von der gesetzlichen Unfallversicherung umfasst wird, wenn die sportliche Tätigkeit geeignet ist, die durch die Arbeit bedingte körperliche Belastung auszugleichen und mit einer gewissen Regelmäßigkeit stattfindet, gestaltet sich im Rahmen eines Dienstverhältnisses bei Beamten bzw. Soldaten die grundsätzliche Anerkennung regelmäßig als unproblematisch, wenn es sich um dienstliche angeordneten Sport handelt.

Für alle Fallkonstellationen gilt jedoch der Grundsatz des § 62 SGB I , dass derjenige, der Leistungen beantragt, deren Gewährung letztendlich vom gesundheitlichen Zustand des Antragstellers abhängig ist, sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers ärztlichen Untersuchungen unterziehen muss.

Zusammenfassend möchte ich Sie daher bitten, mir entweder im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion oder gerne auch direkt an meine angegebene Mailadresse, nähere Informationen über die Art Ihres Arbeits-/Dienstverhältnisses zukommen zu lassen.

Ich werde Ihre Frage im Anschluss hieran umfassend beantworten.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Vogt

Bewertung des Fragestellers 18.06.2009 | 14:22

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