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Anerkenntnis der Nebenkostenabrechnung


| 14.01.2007 17:17 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Nach Zugang der Nebenkostenabrechnung im August 2006 vereinbarte der Mieter mit mir als Vermieter telefonisch eine monatliche Ratenzahlung von jeweils 50,-€ (gesamt ca. 350 €)im September.
Die erste Rate wurde im Oktober vereinbarungsgemäß überwiesen (bezeichnet als "1. Rate Betriebskostennachzahlung").
Im November kam statt der folgenden Rate ein Einspruch gegen die Betriebskostenabrechnung über den Mieterverein.
Im darauffolgenden Schriftverkehr wurde von Seiten des Mietervereins eine weitere Überweisung "unter Vorbehalt" von 100 € in Aussicht gestellt, bis die Prüfung aller geforderten Belege abgeschlossen ist.

Frage:

Ist die mündliche Vereinbarung zur Begleichung der Nebenkostennachzahlung mit der Zahlung der 1. Rate ein Anerkenntnis der Betriebskostenabrechnung oder ist wie vom Mieterverein behauptet, der Einspruch weiterhin innerhalb von 12 Monaten zulässig?

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich kommt dem Mieter tatsächlich das Recht zum 12-monatgen Widerspruch zu Gute.

Nachdem der Mieter die Betriebskostenabrechnung anerkannt hat, halte ich sein Recht zum Widerspruch für verwirkt.

Fraglich dürfte allenfalls sein, was zu beweisen ist. Allerdings ist die erste vorbehaltslose Ratenzahlung ein starkes Indiz für Ihre Vereinbarung.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de
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