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Androhung einer Sperre


13.07.2005 17:13 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bitte Sie um Ihre Hilfe,

Ich bekam von der Arbeitsagentur einen Vorschlag zugesandt, wo ich mich bewerben solle.
Das gleiche wurde ja auch parallel der Firma mitgeteilt.
Die Firma schrieb mir von ganz allein einen Brief in dem ein fester Vorstellungstermin drin stand.

Da dieser Termin zeitlich nicht okay für mich war, verschob ich diesen um 1 Stunde nach hinten, da ich gleichzeitig einen Termin bei meiner Bewährungshelferin hatte.

Da ich bei der Bew.-helferin noch ewig warten musste, setzte sie sich mit der Firma telefonisch in Verbindung um denen mitzuteilen das ich es nicht schaffen werde und ich verpflichtet bin die termine beim Bew-helfer warzunehmen.
Gleichzeitig sagte meine Bew-helferin, das ich auch erstmal die Bewerbungsunterlagen schriftlich zur Firma sende und dann einen neuen Termin vereinbare.

Bis heute hörte ich nichts mehr von der Firma.

heute kam ein Schreiben der Arbeitsagentur, mit der Androhung auf 12 Wochen sperre, da ich nicht zum vereinbarten Termin gegangen bin!

was soll ich jetzt tun?
Ich habe mich doch entschuldigt, das ich nicht kommen kann und bat ja auch noch um einen neuen Termin!

Die Firma, die ich darauf eben konsultierte, wurde richtig frech am Telefon und beleidigend. man hätte alles richtig der Arbeitsagentur mitgeteilt und sie müssten sich auch nicht mit einem vorbetraften kleinkriminellen rumstreiten!

Muss ich mir sowas biten lassen?
was kann ich tun?

Bitte helfen Sie mir. Danke!
13.07.2005 | 18:05

Antwort

von


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63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
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Sehr geehrter Rechtssuchender,

grundsätzlich kann Ihnen die Arbeitsagentur gem. § 144 Nr.2 Sozialgesetzbuch III das Arbeitslosengeld sperren und zwar von dem Tag an, an dem Sie nicht zum Vorstellungsgespräch gegangen sind. Hatten Sie allerdings für Ihr Verhalten einen wichtigen Grund, dann darf die Sperre nicht eintreten, § 144 S.2 SGB III. Allerdings müssen Sie die Tatsachen, die den wichtigen Grund begründeten darlegen.
Da Sie zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs bei Ihrer Bewährungshelferin waren, hatten Sie einen wichtigen Grund. Suchen Sie daher schnellstmöglichst Ihre Bewährungshelferin auf, die Ihnen dies möglichst schriftlich bescheinigt. Legen Sie auch schriftlich dar, dass die Firma telefonisch ( mit Angabe von Datum und Zeit ) Ihnen gegenüber bekundet hat, dass sie kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Ihnen hätte.
Schicken Sie dies per Einschreiben mit Rückschein zur Arbeitsagentur und behalten Sie sich eine Kopie der Bescheinigung und Ihres Schreibens für die Unterlagen. Oder Sie gehen persönlich zur Arbeitsagentur und lassen sich den Empfang dort quittieren. Zeigen Sie Ihrer Bewährungshelferin auf jeden Fall das Schreiben der Arbeitsagentur. Sinnvoll kann es auch sein, wenn Sie Ihre Bewährungshelferin bei dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter der Arbeitsagentur anrufen lassen um den Sachverhalt aufzuklären. Eine Grundlage für eine Sperre sehe ich bei diesem Sachverhalt auf jeden Fall nicht.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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