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Anbringen eines Schildes vom Nachbarn im eigenem Gründstück

06.07.2011 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

es handelt sich um ein Haus in dem 3 Mietswohnung vorhanden sind von der ich von
1 Wohnung die Eigentümerin bin. Das Haus steht in einer sehr stark befahren Straße in einer Hauptstadt und ist von keinem der Eigentümer bewohnt sondern fremd Vermietet (nur Studenten). Das Haus besitzt einen Vorgarten in dem früher ein kleines unscheinbares Schild vom Nachbarn (Firma) aufgestellt war mit einem einfachen Firmenlogo.

Vor etwa 2 Monaten hat mich plötzlich bei vorbei Fahren am Haus, der Schlag getroffen. Der Nachbar hatte ohne Einverständnis von irgendeinem Eigentümer von uns einfach das unscheinbare Schild entfernt und ein fast dreifach so großes Schild angebracht und dies fest in den Garten betoniert. Dieses Schild beinhaltet nun nicht nur das Logo sondern das ganze Programm von Firmenlogo bis Fahranleitung bis zum Firmengebäude. Fazit das Schild ist nicht mehr zu übersehen. Darauf hin habe ich den Nachbarn angesprochen, wem im die Erlaubnis erteilt hat so ein Schild anzubringen und er meinte bloß es tut im leid das er nicht gefragt hat, aber er dachte es würde uns nichts aus machen wenn er einfach ein größeres Schild anbringt und das kleine Entfernt. Ich habe in dann gefragt ob es mit den früheren Eigentümer eine schriftliche Vereinbarung gab und die gab es nicht. Das kleine schon ganz verrostete Schild wurde einfach von dem früheren Eigentümer geduldet weil dieser damals nicht mal wusste dass überhaupt ein Schild angebracht wurde.

Der Nachbar hat uns nun folgendes Angebot gemacht er würde 200 € im Jahr Stellplatz für das Schild bezahlen. Wenn das Schild im Vorgarten bleiben dürfte. Nun meine Fragen an Sie:

1) Wenn wir das Angebot so annehmen würden laufen wir dann Gefahr, dass wir das Schild nie wieder wegbekommen wenn wir dies wollten?

2) Wenn ich z. B. die Wohnung verkaufen möchte und der neue Eigentümer sagt: das Schild würde im nicht gefallen es soll bitte entfernt werden, kann ich das dann verlangen, wenn alle beiden anderen Eigentümer mit einverstanden wären? Oder habe ich keine Rechte mehr durch die Vermietung?

3) Wenn die Vermietung keine Rechtliegen Spätfolgen für uns hat sind dann 200 € Miete angemessen für eine Platzierung von so einem Schild? Oder wäre keine Miete besser?

4) Wären wir mit einer Schriftlichen Vereinbarung und mit Nennung eines Mietszeitraum über die Jahre auf der Sichere Seite?

Natürlich wäre die schnellste Möglichkeit und sicherste Möglichkeit das Schild entfernen zu lassen allerdings hat der Anbringen uns gebeten es uns zu überlegen, denn das Schild hat Ihn ein Vermögen gekostet. Da uns auch ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft wichtig ist möchten wir die beste Lösung damit beide Parteien wenn Möglich zufriednen sind.
06.07.2011 | 14:49

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn das Angebot angenommen werden sollte, dann sollte dies zum einen schriftlich geschehen und auch eine Laufzeit vereinbart werden, um eine Kündigung und damit die Entfernung des Schildes sicher zu stellen.
Auch sollte in diesem Vertrag geregelt werden, wer für die Kosten aufzukommen hat, die mit der Entfernung und ggf. Entsorgung zusammenhängen.

Hinsichtlich eines möglichen Verkaufs und der Beseitigung, sollte dies ebenfalls vertraglich festgelegt werden, da der Rechtsnachfolger ansonsten an diese Vereinbarung ebenfalls gebunden ist und lediglich zu den festgelegten Kündigungsfristen die Vereinbarung aufkündigen könnte.

Allerdings sollte über die Höhe der Miete noch einmal diskutiert werden, da ein jährlicher Mietzins von € 200,00 für ein derartiges Schild ziemlich wenig erscheint.
Ich schlage eine Miete in Höhe von mindestens
€ 50,00 monatlich vor, da durch das Schild auch der Garten teilweise unbenutzbar ist und der Nachbar bereits vollendete Tatsachen geschaffen hat.

Wenn Sie mögen, stehe ich Ihnen für die Erstellung des Vertrages gerne zur Seite.


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