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Amazon fordert Geld zurück

12.07.2014 17:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,

Ich hatte bis vor kurzem eine Plattform auf welche ich Personen eine online Dienstleistung angeboten habe und habe mich für diese Dienstleistung in Form von Amazon Gutscheinen bezahlen lassen.

Mit dem aus den Gutschein resultierenden Amazon Guthaben habe ich mir nun Artikel bei Amazon bestellt und wurde nun heute von Amazon darüber informiert das die Gutscheine unrechtmäßig (durch Betrug) erworben wurden.

Nun fordert Amazon das Geld von mir zurück, haben Sie da eine rechtliche Handhabe das Geld vom begünstigten durch den Gutschein zurückzuverlangen?
Ich hab meine Dienstleistung erbracht und wurde mit den Gutscheinen bezahlt.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich verstehe die Auffassung von Amazon auch nicht und kann auch keine rechtliche Handhabe finden.

Natürlich sind Gutscheine übertragbar.

Ausnahmen bestehen nur dann, wenn es höchstpersönliche Gutscheine sind, die ausschließlich auf eine bestimmte Person ausgestellt werden.

Amazon bietet aber sogar Geschenkgutscheine an, wird also auch nicht einen bestimmten Personenkreis ausschließen können.

Es gibt einige Einschränkungen bei der Verwendung von Amazon-Geschenkgutscheinen.

So kann man mit Geschenkgutscheinen KEINE ANDEREN Geschenkgutscheine kaufen oder einen Geschenkgutschein NACH DEM EINLÖSEN auf ein anderes Kundenkonto übertragen.

Beides liegt hier nicht vor.

Daher sehe ich keine Grundlage für einen solchen Anspruch von Amazon, wenn nach Ihrer Schilderung eben kein Betrug vorliegt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 12.07.2014 | 19:44

Hallo,

Es lag ja ein Betrug vor nur nicht von meiner Seite die Person die mich bezahlt hat, hat die Geschenkgutscheine durch Betrug erworben und mich damit bezahlt.

Ich habe mit den Gutscheinen Ware bestellt und nun soll ich das Geld zurückzahlen an Amazon.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.07.2014 | 19:56

Sehr geehrte Ratsuchende,

nun kommt es darauf an, wann Sie Kenntnis von dem Betrug hatten:

War das VOR Einlösung der Gutscheine, werden Sie zahlen müssen.

War es erst NACH Einlösung der Gutscheine, werden Sie nicht zahlen müssen.


Sollten Sie gar an dem Betrug als Mittäterin, Gehilfin etc. beteiligt gewesen sein, müssten Sie auch zahlen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

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