Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.523
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Altersvorsorge


06.04.2007 16:46 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht



Guten Tag

ich habe für meine GmbH meine Altersvorsorge in Höhe von 50.000 Euro an die Bank als Sicherheit verpfändet.
Nun meine Frage:
Die GmbH hat noch Forderungen in Höhe von 40.000 (Verrechnungskto)gegen mich. Kann dieses im Falle einer Insolvenz miteinander verrechnet werden ?
Wenn nein gibt es ein Konstrukt welches dieses ermöglicht ?

Vielen Dank im vorraus
Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:
Sicherungsverpfändung bedeutet,dass -solange die S-Pfändung besteht,nur die Bank über die verpfändete Forderung (§ 128o folgende BGB) verfügen darf.
In und außerhalb der Insolvenz darf die Bank die verpfändete Altersvorsorge verwerten und sich aus dem Erlös befriedigen( § 50 INsO und § 805 ZPO).Dies ist der entscheidende Inhalt der Verpfändung bzw.Sicherheit.Eine Aufrechnungsmöglichkeit scheidet deshalb aus,da damit das vorgenannte Verwertungsrecht der Bank nicht mehr realisiert werden könnte.

Die Bank müsste also vor einer etwaigen Aufrechnung in jedem Fall zuvor die Sicherheit freigeben.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin




Nachfrage vom Fragesteller 07.04.2007 | 09:42

Die Altersvorsorge wurde an das Unternehmen (GmbH) abgetreten und diese hat die Altersvorsorge an die Bank als Sicherheit weitergereicht. Trifft die von Ihnen gemachte Aussage auch dann zu ?

Ergänzung vom Anwalt 08.04.2007 | 10:42

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Grundsätzlich gilt das von mir Ausgeführte auch für den Fall,dass-wie Sie nunmehr schildern-zuvor eine Abtretung Ihrer Altersvorsorge an die GMbH erfolgte,und diese dann als Sicherheit weitergereicht wurde.

Eine andere Bewertung könnte sich eventuell dann ergeben,wenn eine Vorrangigkeit der Abtretung schriftlich vereinbart worden wäre.

Soweit dies zutrifft,rate ich,mir die entsprechenden Formulierungen (Abtretung-und Verpfändungsvertrag) zu zitieren.

Soweit keine Vorrangigkeit vereinbart wurde,gilt das von mir in
der erstberatung Ausgeführte auch für den Fall,dass die GmbH (nach vorheriger Abtretung) verpfändet hat.




Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin


FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER