Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Altersnachweis beim Verkauf von Armbrüsten und Schwertern


29.08.2006 16:04 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Hallo,

ich habe unter www.armbrusttechnik.de einen Onlinehandel, über den ich unter anderem Artikel (Armbrüste und Schwerter) verkaufe, bei denen ich mich als Händler davon zu überzeugen habe, dass der Käufer volljährig ist (Waffengesetz).

Ich weise entsprechend in meinen AGB´s darauf hin, und bekomme die erforderlichen Altersnachweise per Post, Fax oder E-Mail.

Jetzt ist folgende Frage aufgetaucht: habe ich damit dem Gesetz genüge getan?
Was ist, wenn ein Jugendlicher sich z.B. unter dem Namen seines Vaters eine Armbrust bestellt, und als Altersnachweis den Pass des Vaters heimlich einscannt?
Oder wenn ein gestohlener Pass für diese Aktion herhalten muss?
Oder noch einfacher: der Pass wird eingescannt und das Geburtsdatum in einem Fotobearbeitungsprogramm gefälscht?

Wohlgemerkt: es geht nicht um den Kaufvorgang, den die Eltern sowieso innerhalb 14 Tagen rückgängig machen können, sondern um die Frage der Haftung.

Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass das unter "mangelnde Aufsichtspflicht" der Eltern fällt. Eine Diskussion bei der Überarbeitung meiner AGB´s warf jedoch leichte Zweifel auf, und ich möchte einfach nur Rechtssicherheit.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne will ich Ihre Anfrag beantworten.

Nach dem Waffengesetz muss die Berechtigung zur Überlassung einer Waffe offensichtlich sein oder nachgewiesen werden. Und der Nachweis wird eben durch Überlassung des Altersnachweises geführt.

Wenn Sie diesen nun vor Verkauf der Waffen verlangen und auch – und das ist besonders wichtig – sorgfältig auf etwaige Fälschungen prüfen, dann kann Ihnen insoweit kein Vorwurf gemacht werden und eine Haftung Ihrer Person scheidet aus.

Natürlich ist es möglich, dass Sie auf die von Ihnen beschriebenen Arten Opfer eines Käufers werden, der das erforderliche Alter noch nicht erreicht hat.

Wenn Sie aber dennoch die Prüfung sorgfältig durchführen und Ihnen dann keine Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind, so sind Sie auf der sicheren Seite.

Das zeigt auch die Erfahrung mit anderen Online-Waffenhändlern. Bei sorgfältiger Überprüfung droht Ihnen keine Haftung.

Ich hoffe, Ihre Anfrage damit beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens O. Gräber
Rechtsanwalt


www.rechtsanwalt-graeber.de
info@rechtsanwalt-graeber.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER