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Altenpflegerin mit Neurodermites

| 24.01.2013 17:04 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Ich bin examinierte Altenpflegerin und arbeite in einem Seniorenpflegeheim.

Seit einem Jahr experimentiere ich mit allen möglichen Hautschutzcremes, doch meine
Beschwerden haben sich im Läufe der Zeit eher verstärkt. Viel zu spät aber endlich bin ich zu einem Hautarzt gegangen. Er stellte fest, daß ich Neurodermites habe, die durch extrinsische Faktoren ( Schädigung der Haut durch äußere Einwirkungen) entstanden ist, weil es weder in meiner Kindheit noch in meiner Familie Vorbelastungen gibt.

Der Allergietest hat ergeben, daß ich nicht auf Substanzen in den Arbeitsmitteln (Handschuhe, Waschlotion und Desinfekttionsmittel) reagiere, lediglich eine Hausstaub- und Katzenhaarallergie liegt bei mir vor.

Wenn der Arzt mich aus dem Verkehr zieht und ich einige Tage mit Kortisoncreme behandel, geht es mir sofort viel besser. Doch spätestens nach einigen Tagen Dienst, geht alles von vorn los. Die Finger sind geschwollen, rot, kleine offene Stellen, schuppige Haut, Brennen, Jucken und Schmerzen sind wieder da und machen den Infektionsschutz zur Qual. Außerdem leide ich dann unter Schlafstörungen. ich habe schon verschiedene Handschuhe ausprobiert und Baumwollhandschuhe unter den Schutzhandschuhen getragen sowie andere Wasch-und Desinfektionsmittel ausprobiert. Ohne Erfolg.

Ein zusätzliches Problem sehe ich darin, daß ich 56 Jahre alt bin. Wenn mir nicht umgehend geholfen wird, kann es zu spät sein, wieder eine Festanstellung in meinem Erstberuf (gelernte Kauffrau) zu bekommen, denn ich bin dort 12 Jahre raus und es hat sich viel geändert.

Nun zu meinen Fragen:

Kann ich bei der Berufsgenosenschaft Anträge stellen, mir die Berufsunfähigkeit schnell zu bestätigen damit ich umgehend Unterstützung für den Wiedereinstieg in den alten Beruf erhalte.

Im Pflegeberuf hätte ich wegen der schweren körperlichen Belastungen wohl auch nicht mehr bis zum 67. Lebensjahr

Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Den Antrag auf Anerkennung Ihrer Erkrankung als Berufskrankheit können Sie bei der zuständigen Berufsgenossenschaft stellen.

Um den Prüfungs- und Entscheidungsvorgang möglicherweise zu beschleunigen, empfiehlt es sich, auf die besonderen Umstände hinzuweisen und die Dringlichkeit dadurch hervorzuheben.

Hilfreich ist sicher auch ein unterstützendes Attest Ihres behandelnden Arztes sowie gegebenenfalls auch der Arbeitsagentur, wonach ein Wiedereinstieg in Ihren erlernten Beruf kurzfristig möglich ist, sobald Ihre Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt ist.

Allerdings müssen Sie auch damit rechnen, dass Prüfung der Fragen bei der Berufsgenossenschaft eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 24.01.2013 | 19:02

Wenn ich mit Hilfe des Arbeitsamtes oder auch durch Eigeninitiative einen Arbeitsplatz finde und wieder ein festes Einkommen habe, habe ich dann von der Berufsgenossenschaft wegen der Berufsunfähigkeit noch etwas zu erwarten, wie Rente oder Verdienstausgleich?

Und wenn, ab wann?


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.01.2013 | 19:09

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Ihre zusätzlichen Fragen nicht beantworte. Es handelt sich nicht um Verständnisfragen zu meiner Antwort, sondern um weiterführende Auskünfte, die Sie nicht zum nur leicht erhöhten Mindesteinsatz bekommen können.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 24.01.2013 | 17:45

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

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"Auf die Dringlichkeit habe ich natürlich auch schon beim Arzt und bei der Berufsgenossenschaft hingewiesen. Der Tipp, mich jetzt schon beim Arbeitsamt zu melden war hilfreich. Danke."
Stellungnahme vom Anwalt:
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