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Als 'normaler' Arbeitnehmer hätte ich aufgrund von mehr als 8 Jahren Betriebszugehörigkeit 3 Monate


25.09.2007 20:45 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Hallo! Ich wurde am 14.06.1999 in einer GmbH als Sekretärin eingestellt. Ein Arbeitsvertrag wurde nie unterzeichnet.

Am 01.12.2005 wurde ich bei der gleichen GmbH als Geschäftsführerin bestellt. Auch hier existiert kein GF-Vertrag, sondern nur der klassische Gesellschaftsbeschluß und die HR-Anmeldung. Eine Gehaltsveränderung hat nicht stattgefunden - Lohnabrechnung wie vorher - lt. Steuerbüro als Sekretärin geführt.

Nun soll ich ab 01.10.2007 (auf eigenen Wunsch) als GF abberufen werden. Meine "normale" Anstellung als Sekretärin bleibt aber weiter bestehen - an der Lohnabrechnung/am Gehalt ändert sich nichts.

Da ich mich beruflich neu orientieren möchte, weiß ich nicht, wie meine Kündigungsfristen sind. Als "normaler" Arbeitnehmer hätte ich aufgrund von mehr als 8 Jahren Betriebszugehörigkeit 3 Mo. Kü-frist / hat sich aufgrund der Geschäftsführer-Eintragung etwas geändert? Hat dies dazu geführt, daß meine Zugehörigkeit von Neuem zu Laufen beginnt? Bedeutet das, weil kein Arbeitsvertrag vorhanden ist, daß ich nur noch 4 Wochen Kü-frist habe?

Vielen Dank!!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

sofern arbeitsvertraglich nichts anderes wirksam vereinbart ist, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen des § 622 BGB. Danach können Sie (unabhängig, ob es ein einheitliches Arbeitsverhältnis war oder nicht) mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats kündigen.

Die Verlängerung der Kündigungsfrist nach der Betriebszugehörigkeit gem. § 622 Abs. 2 BGB gilt nur für die Kündigung durch den Arbeitgeber. Schriftform ist für einen wirksamen Arbeitsvertrag nicht erforderlich.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

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