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Als Zeuge vor Gericht, mit Vorstrafe?

| 01.10.2014 20:54 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Damen und Herren,
1996 und 1997 wurde ich wegen Verstoß BTM zu je einer Geldstrafe verurteilt und dies wurde 1997 auch im Führungszeugnis eingetragen. Seither habe ich mir nichts mehr zu schulden kommen lassen.
Nun muss ich vor Gericht im Zuge meiner beruflichen Tätigkeit als Zeuge aussagen. Diese Verhandlung hat nichts mit den damaligen Sachen zu tun, sondern ist ein völlig anderes Strafgebiet und es ist eher ein Zufall, dass ich vorgeladen bin. Werde ich vor Gericht gefragt, ob ich vorbestraft bin oder wird meine Vorstrafe vorgelesen? Was kann ich tun, wenn ich nach Vorstrafen gefragt werde? Ich möchte nicht, dass mein Arbeitgeber davon erfährt. Bin ich nach so langer Zeit überhaupt noch vorbestraft?
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Werde ich vor Gericht gefragt, ob ich vorbestraft bin oder wird meine Vorstrafe vorgelesen?

Nein, denn Sie sind ja nicht der Angeklagte und wie Sie selber schreiben, ist Ihre Tat beinahe 20 Jahre her.

2. Ich möchte nicht, dass mein Arbeitgeber davon erfährt.

Dann müssen Sie einen Tag Urlaub nehmen. Es ist eine staatsbürgerliche Pflicht, eine Aussage zu machen. Dafür muss der Arbeitgeber Verständnis haben.

3. Was kann ich tun, wenn ich nach Vorstrafen gefragt werde?

Man wird Sie nicht nach Vorstrafen fragen.

4. Bin ich nach so langer Zeit überhaupt noch vorbestraft?

Da ich nicht weiß, zu welchem Strafmaß Sie bei der Geldstrafe verurteilt wurden beträgt die maximale Tilgungsfrist nach § 46 BZRG 15 Jahre und dürfte damit getilgt sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 01.10.2014 | 21:23

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