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Als Mieter Grundsteuer, Abwasser, etc direkt an Hebestelle?

| 12.05.2010 10:21 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


17:49
Ich wohne zur Miete in einer Doppelhaushälfte. Zusätzlich zu den Mietkosten zahle ich 25€ monatlich Nebenkosten.
Abgaben wie Grundsteuer, Müllgebühren und Abwasser sowie Trinkwasser muss ich gemäß meinem Vermieter direkt an die Hebestellen in seinem Namen überweisen. Kann er das einfach so an mich abwälzen, oder ist er verpflichtet die ganzen Kosten in den Nebenkosten zusammenzufassen?
12.05.2010 | 11:40

Antwort

von


(416)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Mindesteinsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Zunächst einmal kann der Vermieter diese von Ihnen aufgeführten "kalten Nebenkosten" nur geltend machen, wenn sie ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart wurden.
Wurde eine solche Betriebskostenübernahme mietvertraglich vereinbart, so wird immer häufiger eine Direktversorgung Mieter-Versorger/ Entsorger vereinbart.
Dies ist grds. möglich und zulässig.

Eine andere Möglichkeit wäre die jährliche Betriebskostenabrechnung mit monatlichen Vorauszahlungen.
Hier kommt es aber auf die konkrete Ausgestaltung Ihres Mietvertrages an.
Wurde eine Direktabrechnung vereinbart, so ist diese grds. möglich.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 12.05.2010 | 15:09

Danke für die schnelle Antwort!
Im Mietvertrag ist hinter der Aufschlüsselung der einzelnen Betriebskosten handschriftlich "direkt" notiert.
Also ist es quasi im Mietvertrag festgelegt, oder?
Ich kann also nicht beim Vermieter darauf bestehen, dass er diese Kosten zusammen in die Nebenkosten aufnimmt?
Problem ist, dass Schriftverkehr, die Betriebskosten betreffend, mich immer verzögert erreicht. Es kam noch nicht zu einer Mahnung, wäre dann aber der Vermieter in der Pflicht, oder ich? Ich habe es ja dann eigentlich nicht verschuldet, habe aber keinen Nachweis dafür, da er die Sachen dann einfach in meinen Briefkasten wirft.

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.05.2010 | 17:49

Sehr geehrter Ratsuchender!
Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:
Es ist damit im Mietvertrag geregelt. Die Regelung ist damit jedoch noch lange nicht wirksam.
Die handschriftliche Zusatzvereinbarung im Mietvertrag ist nur dann wirksam, wenn der Vermieter nachweisen kann, dass diese Vereinbarung auch wirklich individuell für den Einzelfall ausgehandelt wurde.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass hier eine gezielte Absprache/ Belehrung bzgl. dieses Punktes stattgefunden haben muss, damit er wirksam ist.

Sofern eine solche Absprache stattgefunden hat, können Sie gegenüber dem Vermieter nicht auf Änderung der derzeitigen Regelung bestehen.

Wenn es zu einer Mahnung kommen sollte, müßte im Einzelfall ermittelt werden, ob der Vermieter hier durch zögerliche Weiterleitung die Mahnung verursacht hat.
Dann wäre er in der Pflicht.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage beantwortet zu haben.

Bewertung des Fragestellers 12.05.2010 | 15:10

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(416)

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22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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