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Als Handwerker vom Auftrag zurück getreten

01.03.2021 11:58 |
Preis: 66,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


15:39

Guten Tag,

ich bin von einem Auftrag an einen Kunden zurückgetreten, da ich auf Grund meiner Neugegründeten Firma, die Summe für das Material in der Höhe nicht Vorfinnzieren kann. Eine Anzahlung möchte der Kunde nicht leisten.

Es wurde kein genauer Termin festgemacht und das Material sollte auch ich besorgen.

Der Kunde teilte mir nun mit, dass er die Differenz, sollte ein anderer den Auftrag teurer anbieten, an mich weiterleitet.

Leider gibt es keine genauen Hinweise im Internet wie in diesem Fall überhaupt zu verfahren ist.
Da es ja bisher noch keinen konkreten Termin gab und es auch noch zu keinem Materialeinsatz gekommen ist.

Ich verstehe natürlich den Hinweis des Kunden. Möchte dazu aber eine rechtliche Absicherung haben.

01.03.2021 | 12:40

Antwort

von


(433)
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Im rechtlichen Sinne ordne ich Ihren "Rücktritt" als Kündigung des Werkvertrages nach § 648 a BGB ein. Demnach hat jede Vertragspartei eines Werkvertrages das Recht, außerordentlich zu kündigen.
Da Sie nach § 632 a BGB berechtigt sind, Abschlagszahlungen zu verlangen und es auf dem Bau auch nicht üblich ist, dass der Handwerker jegliches Material vorfinanzieren muss, sehe ich es als wichtigen = außerordentlichen Grund an, wenn sich der Kunde weigert, einen Abschlag für das Material zu zahlen.

Ich sehe daher wenig Möglichkeiten für den Kunden, Ansprüche gegen Sie geltend zu machen, zumal er einen konkreten Schaden auch genau beziffern müsste sowie vor allem darlegen, dass die Schuld dafür alleine bei Ihnen lag.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 01.03.2021 | 12:58

Als Schaden möchte er folgendes, sollte es eintreten, geltend machen :
Differenz zwischen dem Beitrag des neu beauftragten Handwerkers zu meinem Angebot, sollte der andere Handwerker mehr verlangen als ich.





Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.03.2021 | 15:39

Sehr geehrte Fragestellerin:

wie gesagt: Er müsste die Kausalität beweisen können zwischen Ihrer Kündigung und dem Schaden. Dagegen wäre dann einzuwenden:
1. Er hat die Kündigung veranlasst, weil er gesetzeswidrig keinen Abschlag bereit war zu zahlen.
2. Er müsste wirklich nachweisen anhand der RECHNUNG, nicht dem Angebot, das es mehr war.

Warten Sie 2. auf jeden Fall ab und wenden Sie dann 1. ein.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

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