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Alphaload

24.06.2008 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Hallo,
ich habe mit der Fa. Alpaload folgendes Problem:
25.06.2007 Kündigung von „Alphaload“ bei „Mainpean“; Kündigung wurde per eMail bestätigt

28.10.2007 Erhöhung des 10GB Paketes auf 20GB, auf Nachfrage bei Alphaload berührt diese Änderung den zuvor gekündigten Vertrag nicht

21.06.2008 neue Rechnung von Alphaload, da am 28.10.2007 neuer Vertrag zustande kam, welcher nicht gekündigt wurde.

Zitat AGB Alphaload „3.2. Der Vertrag wird befristet geschlossen. Die Mindestlaufzeit beträgt:

* für das 15-GB-Paket 12 Monate
* für das 30-GB-Paket 9 Monate
* für das 75-GB-Paket 6 Monate.

Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag um die
Laufzeit des jeweiligen Pakets, d.h. bei dem 15-GB-Paket um weitere 12 Monate,
bei dem 30-GB-Paket um weitere 9 Monate und bei dem 75 GB Paket um weitere
6 Monate, sofern er nicht fristgerecht vier Wochen vor Ablauf der Laufzeit
gekündigt wird.

Wechselt der Kunde innerhalb der vereinbarten Vertragslaufzeit das monatliche
Downloadpaket, so gilt abweichend von den genannten Vertragslaufzeiten die
zuerst vereinbarte Vertragslaufzeit.


Problem:
Durch Systemcrash sind die eMails nicht mehr vorhanden. Muss ich mich jetzt fügen und 9 weitere Monate zahlen oder gibt es aus den AGB einen Ansatzpunkt für ein Schreiben, mit welchem ich auf der Kündigung des „1. Vertrages“ bestehen kann?
Falls ja, wer setzt mir ein solches Schreiben auf?
Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich gilt auch hier: Wenn Sie sich auf die Kündigung des Vertrages berufen, um die Forderung von Alphaload aus dem Vertrag abzuwehren, müssen Sie im Streitfall die fristgerechte Kündigung beweisen.

Sofern Ihnen die entsprechenden Unterlagen nicht mehr vorliegen, werden Sie den Beweis der fristgerechten Kündigung nicht erbringen können und vor Gericht unterliegen.

Aus den AGB der Firma ergibt sich auch keine andere Beurteilung.

Auch wenn Ihnen diese Antwort vielleicht nicht gefällt: Sie sollten eine rechtliche Auseinandersetzung, bei der Sie nach Beweislastregeln unterliegen werden, nicht riskieren und versuchen, eine gütliche Einigung mit der Gegenseite zu erzielen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen oder eine Mandatserteilung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 | Fax: (0221) 355 9206 | Mobil: (0170) 380 5395

www.rechtsanwalt-schwartmann.de
www.netscheidung.com

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