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Alkoholkontrolle


04.08.2006 15:53 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Guten Tag

Ich wurde am 03.08.2006 bei einer Verkehrskontrolle um 2300 Uhr gestoppt.
Eine Alkoholkontrolle ( pusten ) ergab einen Wert von 0,68.eine Blutprobe wurde durch einen Arzt entnommen. Ich bin zum ersten mal auffällig geworden, mit welchen Strafen muß ich rechen? Und wie kann man einem Führerschein entzug entgegen wirken da ich diesen dringend brauch.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Der Bußgeldkatalog sieht ab 0,5 Promille 250,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot vor.

Vom Fahrverbot kann abgesehen werden bei Vorliegen einer außergewöhnlichen Härte, bei erheblicher Härte oder wenn einer Vielzahl gewöhnlicher Umstände vorliegen, die die Verhängung eines Fahrverbots unangemessen erscheinen lassen.

Unzumutbare Härte wird z. B. bei einem durch das Fahrverbot drohenden Verlust des Arbeitsplatzes angenommen. Bei Freiberuflern ist vom Fahrverbot abzusehen, wenn dadurch eine ernsthafte Gefährdung des Fortbestandes des Betriebes bestünde.

Ein Verteidiger kann oben genannte Möglichkeiten, sowie das Absehen eines Fahrverbots unter Erhöhung der Regelbuße darstellen. Dies erfordert die Kenntnisse eines auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalts. Dieser kann nach Akteneinsicht entsprechende Schritte ergreifen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion und auch zur weiteren Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de

Nachfrage vom Fragesteller 04.08.2006 | 17:57

Es ist allso anzunehmen das der Atemtest natürlich plus minus gleichzusetzen ist mit dem Bluttest? e

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.08.2006 | 18:15

Wenn das Messgerät die Bauartzulassung für die amtliche Überwachung des Straßenverkehrs erhalten hat, ist der gewonnene Meßwert ohne Sicherheitsabschläge verwertbar, wenn das Gerät unter Einhaltung der Eichfrist geeicht ist und die Bedingungen für ein gültiges Meßverfahren gewahrt sind.

Nur in verkehrsstrafrechtlichen Verfahren (§ 316 StGB) ist das „Pusten“ unzulässig.

RA Timm

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