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Alkohol im Strassenverkehr 1,58 %o, droht nun MPU?

12.06.2009 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Bei einem VESPA-Treffen bin ich nachts gegen 23 Uhr mit meinem VESPACAR-Dreiradler (kleines Kennzeichen) auf einem Feldweg/bzw. beim Umkehren auf einer kleiner Strasse von der Polizei gestoppt worden. Der erste Alkoholtest ergab 1,36 %o, heute habe ich den Beschlagnahmebeschluß erhalten mit dem Blutprobe-Ergebnis 1,58 %o. Ich habe den Führerschein seit 14 Jahren und bin noch nie im Strassenverkehr aufgefallen, d.h. keine Unfall/Strafe/Punkte. Es irritiert mich die Bemerkung im Beschluß: "...dass dem Beschuldigten in der zu erwartenden Hauptverhandlung die Fahrerlaubnis wegen charakterlicher Ungeeignetheit entzogen wird ..."
Meine Frage: Welche Strafe erwartet mich, droht mir MPU und soll ich bereits jetzt einen Anwalt zu Hilfe nehmen?

12.06.2009 | 14:34

Antwort

von


(562)
Mädewalder Weg 34
12621 Berlin
Tel: 030.56702204
Web: http://www.RafBB.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Trunkenheit im Verkehr wird gem. § 316 StGB: Trunkenheit im Verkehr mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Sollte es zu einer Gefährdung von Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert gekommen sein, wird die Tat mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Welche Strafe Sie letztendlich zu erwarten haben, kann ohne Akteneinsicht nicht beurteilt werden. Das Gericht geht scheinbar zunächst davon aus, dass es eine Verurteilung wahrscheinlich ist, die auch die Entziehung der Fahrerlaubnis umfasst.

Gem. § 13 FeV (Fahrerlaubnisverordnung) ist bei einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,6 Promille ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen. Aber auch bei einer geringeren Blutalkoholkonzentration kann die Fahrerlaubnisbehörde ein medizinisch-psychologisches Gutachten verlangen. Ob dies zu Recht erfolgt kann im Zweifel nur durch eine gerichtliche Klärung festgestellt werden. Dabei kommt es u.a. auf die Gesamtunstände der Fahrt an.

Ich rate Ihnen einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer Vertretung zu beauftragen. Dieser kann Akteneinsicht nehmen und Sie entsprechend verteidigen.
Der Rechtsanwalt kann insbesondere überprüfen, ob die Alkoholmessungen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind. Häufig werden sie es nicht, was zu einer Beweisverwertungsverbot führen kann (u.a. BVerfG 27.05.1997 - <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20BvR%201992/92" target="_blank" class="djo_link" title="BVerfG, 27.05.1997 - 2 BvR 1992/92: Durchsuchungsanordnung II">2 BvR 1992/92</a>; OLG Hamm, Beschl. v. 12.03.2009 – <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20Ss%2031/09" target="_blank" class="djo_link" title="OLG Hamm, 12.03.2009 - 3 Ss 31/09: Verwertbarkeit einer durch einen Polizeibeamten angeordneten...">3 Ss 31/09</a>; OLG Bamberg, Beschl. v. 19.03.2009 – <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20Ss%2015/09" target="_blank" class="djo_link" title="2 Ss 15/09 (2 zugeordnete Entscheidungen)">2 Ss 15/09</a>; BayObLG <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=DAR%202005,%2040" target="_blank" class="djo_link" title="BayObLG, 02.11.2004 - 2 ObOWi 471/04: Unverwertbarkeit der Atemalkoholmessung bei Nichteinhaltu...">DAR 2005, 40</a>; LG Berlin, Beschluss vom 30. April 2008).

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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12621 Berlin
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