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Alkohol am steuer mit Fahrerflucht

28.09.2008 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo!!
ich bin vor einigen tagen auf einem konzert gewesen.
bier getrunken usw.
ein freund von mir is nach hause gefahren, aber nur bis zu sich, dann hab ich mir gedacht ok die restlichen paar kilometer schaffe ich ( dumme sache)
naja dánn übers feld zurück, und in einen graben gefahren.
war sehr nebelig, und halt betrunken.
dann vor lauter angst alles könnte auffliegen bin ich nach hause gegangen hab das auto miener eltern geholt und bin zur unfallstelle hab dann versucht das auto rauszuziehen.
hat nicht funktioniert.
dann hab ich gewartet bis es hell wird und bin mit dem auto meiner eltern zu einem bauern um nach hiolfe zu fragen.
dieser hatte keine zeit.
bin dann wieder zur unfallstelle und da waren schon die polizisten.
haben mich dort angehalten und alkohol test gemacht.
0,7 promille.
so dann hab ich mich verplappert und gesagt das ich auch in den graben gefahren bin.
die haben dann gefragt was hast du denn hier gemacht und ich sagte das ich eine ab´kürzung nach hause fahren wollte nachdem ich fritten essen war, total blöd aber ich hatte angst und stand unter schock.
dann meinten die das jetzt geklärt werden muß ob ich zum zeitpunkt des unfalls mehr als 1,1 promille hatte.
sonstige schäden sind nicht entstanden.
aotu wurde abgeschleppt und ich mußte mit aufs revier.
dort wurde bluttest gemacht und fragen gestellt.
habe aber keine mehr beantwortet.
führerschein wurde mir sofort abgenommen.
um ca halb 11 wurde der alkoholtest gemacht.
der unfall war zwischen 6 und 8 ka hab nicht auf die uhr gesehen.
aber ich habe gesagt ich war fritten essen und die buden machen um 3 uhr zu dh die denken jetzt der unfall wäre gegen 4 uhr passiert.
was soll ich jetzt tun, was soll ich sagen?? auch bezüglich der frittensache welche ja blödsinn ist.
soll ich anwalt einschalten??

ich weiß nicht welcher preis angemesssen ist und bin in der ausbildung und 21 jahre alt.
hoffe das geld reicht.
vielen dank schonmal

28.09.2008 | 16:43

Antwort

von


(110)
Mainzer Strasse 139-141
66121 Saarbrücken
Tel: 0681-9405552
Web: http://www.rechtsanwaeltin-stiller.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zuerst möchte ich Sie daraufhin weisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund, der von Ihnen erhaltenen Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:

Meines Erachtens sollten Sie auf jeden Fall weiterhin die Aussage verweigern.
Denn durch eine übereilte Aussage könnten Sie die Angelegenheit nur noch verschlimmern.

Behalten Sie jetzt die Nerven und beauftragen Sie einen Anwalt vor Ort mit der Angelegenheit.

Der Kollege vor Ort kann dann für Sie Akteneinsicht nehmen und alles Weitere mit Ihnen besprechen.
Er kann dann entscheiden, ob es taktisch sinnvoll ist, die Aussage weiterhin zu verweigern bzw. eine (berichtigte) Aussage zu machen.
Eine seriöse Einschätzung wie weiterhin zu verfahren ist, kann erst nach AKTENEINSICHT erfolgen.

Entscheidend für das weitere Vorgehen ist vor allem, wie hoch die Blutalkoholkonzentration zur tatsächlichen Tatzeit war.

Gemäß § 316 Abs.1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer im Verkehr ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen.

Absolute Fahruntüchtigkeit liegt bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille vor.

Daher ist es besonders wichtig, zu wissen wie hoch die Tatzeit-BAK war.
Festzustellen ist die Tatzeit-BAK, wenn eine Blutprobe entnommen wurde durch komplizierte Rückrechnungen.
Bei der Rückrechnung sind drei Phasen von Bedeutung:
- Anflutungsphase
- Resorptionsphase
- Abbauphase

Für die Rückrechnung ist besonders wichtig, wann das Trinkende war.
Denn in den ersten 2 Stunden nach Trinkende liegt die Resorptionsphase.
Erst nach dieser beginnt die Abbauphase.
Bei einer Blutentnahme während der Abbauphase erfolgt dann eine Rückrechnung der BAK um 0,1 Promille pro Stunde.
Bei Ersttätern wird in der Regel eine Geldstrafe ausgesprochen und die Fahrerlaubnis entzogen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen und eine erste rechtliche Orientierung bieten konnte.


Mit freundlichen Grüßen

Tanja Stiller
Rechtsanwältin





Rechtsanwältin Tanja Stiller

ANTWORT VON

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