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Alkohol am Steuer 16

04.01.2016 18:06 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


23:32
Ende 2010 wurde ich mit 0,8 Promille angehalten, ich zahlte damals 500€ Strafe und bekam ein Monat fahr verbot. Da es eine Ordnungswidrigkeit handelte bekamm ich 2 Punkte.

In der zwischen Zeit hab ich keine ordnungswidrigkeiten begangen, somit sollten die Punkte für die Ordnungswidrigkeiten getilgt worden sein.

Es ist jetzt das ich am 3.1.2016 eine trunkenfahrt ablegte mit 1,28 Promille bei keinen besonderen Umständen, auch sonst keine Eintragungen im Führungszeugnis usw.
Meine Frage wäre mit welcher Strafe ich Rechnen darf das es mittlerweile das zweite Mal ist. Werde ich wiederholungstäter eingestuft oder ist Rechtlich nicht möglich da ich die Punkte für die Ordnungswidrigkeit getilgt sind.
droht in dem Fall eine MPU, wohne in Bayern.
Danke für die Antwort
04.01.2016 | 18:34

Antwort

von


(2935)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

die Taten aus 2010 sind getilgt und dürfen auch nicht mehr für eine jetzige Strafe herangezogen werden.

Allerdings wird eine MPU auch bei einer Ersttat grundsätzlich bereits ab einem Wert von 1,1 Promille angeordnet.

Sie sollten aber vorab Akteneinsicht nehmen und entweder selbst oder durch einen Rechtsanwalt die Messergebnisse überprüfen lassen, um ggf. noch unterhalb dieser Grenze zu gelangen.

Als Strafe dürfte hier, wenn Sie niemanden gefährdet haben, eine Geldstrafe im Bereich 60 Tagessätze geurteilt werden, wobei 30 Tagessätze der Netto-Monatsverdienst ist. Im Falle von Arbeitslosengeld zwischen fünf und zehn Euro.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 04.01.2016 | 19:37

Ich habe die Zuständige Führerscheinstelle angerufen und nachgefragt was in Bayern einem bei 1,28 Promille droht, die meinten im normalfall ab 1,6 Promille es sei den es ist irgendwas schlimmes vorgefallen. Zählt die erste Trunkenfahrt gar nichts mehr ? Wird die ordnubgswidrigkeit auch nirgendwo mehr geführt ?
Der Beamte an Telefon meinte das es immer die Gesamtsituation zu betrachten ist ob eine MPU unterhalb von 1,6 angeordnet wird.
und dadurch das es mittlerweile das zweite Mal ist, wird es nicht gerade für mich sprechen. Mit was für einer Sperrfrist müsste ich Rechnen ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.01.2016 | 23:32

Sehr geehrter Fragesteller,

auf die Aussage des Beamten würde ich mich nur bedingt verlassen, die die Fahrerlaubnisbehörde einen weiten Ermessenspielraum haben.

Die Tat aus 2010 ist allerdings, weil es ein Fahrverbot gab und zehn Jahre nicht vergangen sind, bislang nicht aus sämtlichen Registern zu löschen gewesen. Ich bitt neues zu entschuldigen, da die kürzere Frist die neue Rechtslage darstellt.

Die Sperrfrist könnte bei 6 Monate - 1 Jahr liegen, wobei auch ein einfaches Fahrvebot ohne Entzug in Betracht käme. Dies hängt von der Gefährdungssituation ab. Bei keiner Gefährdung könnte ein weiteres Fahrverbot sicher als Option dabei sein.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich bereits jetzt bei einem Alkoholentziehungskurs anzumelden, sodass Sie im Falle eines Verfahrens den -guten Willen- zur Vermeidung ähnlicher Taten dokumentieren.

Eine Akteneinsicht sollte dennoch gemacht werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die Gebühren dieser Frage würden dann entsprechend angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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