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Alkohol


07.12.2009 11:02 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Sohn ist seit Dezember 2007 im Besitz des PKW-Führerscheins.
Durch überhöhte Geschwindigkeit bekam er schon im Dezember 2007 einen Bußgeldbescheid mit einer Verlängerung der Probezeit auf insgesamt 4 Jahre und Anordnung einer Nachschulung.
Letzte Woche war er in einer Nachbarstadt auf dem Weihnachtsmarkt,trank dort 3 Gläser Glühwein und fuhr dann durch die Stadt. Eine Bürgerin erstattete Anzeige bei der Polizei,
dass er zu dicht auffährt und riskant überholen würde. Er fuhr einem anderen Jugendlichen hinterher.
An einer Tankstelle kaufte er sich noch einen Alcopop und geriet mit anderen an der Tankstelle stehenden Jugendlichen in Streit. Diese zeigten ihn bei der Polizei an, dass er betrunken Auto fahren würde, zu diesem Zeitpunkt stand das Auto aber an der Tankstelle und er ist nicht gefahren.
Die Polizei kam, ordnete Blutentnahme an, nahm ihm Führerschein und Autoschlüssel weg.
Seine Schwester holte den Autoschlüssel ab und fuhr mit dem Auto meines Sohnes mit ihm nach Hause.
Wie hoch der Alkoholgehalt war, wissen wir nicht, wahrscheinlich aber über 1,1 Promille.
Da er nicht beim Fahren von der Polizei „erwischt“ wurde, könnte es sein, dass die Strafe nicht so sehr hoch ausfällt? Ist es ratsam, einen Anwalt einzuschalten?
Er bereut die Angelegenheit natürlich zutiefst. Er beendet im Februar seine Ausbildung und benötigt seinen Führerschein dringend.
Mit welcher Strafe muss er rechnen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten.

I. Zunächst bitte ich um Mitteilung, wie alt Ihr Sohn zur Tatzeit gewesen ist (älter als 21 Jahre?)

II. Entscheidend ist, ob man Ihrem Sohn nachweisen kann, betrunken Auto gefahren zu sein. Falls er mit dem Auto alleine auf die Tankstelle gefahren ist, dürften daran (Fahrereigenschaft) nur wenige Zweifel bestehen (wer soll sonst gefahren sein?). Der Umstand, dass er bei Messung nicht gefahren ist, spielt insoweit keine Rolle, wenn die Fahrereigenschaft feststeht. Es lässt sich normalerweise rückrechnen auf den Zeitpunkt des Führens des Fahrzeugs.

III. Entscheidend ist zudem, ob er 1,10 Promille oder mehr gehabt hat. (Abgrenzung Ordnungswidrigkeit/Straftat).

IV. Eine konkrete Prognose hinsichtlich der Strafe kann ich derzeit nicht vornehmen. Dazu fehlen weitere Informationen. (Alter; insbesondere aber Höhe der BAK).
In jedem Fall hat es Sinn, einen Verteidiger einzuschalten, bevor Ihr Sohn zur Sache weitere Angaben macht. Der Verteidiger nimmt zunächst Akteneinsicht und bespricht dann die Sache mit Ihrem Sohn.
Hier wird insbesondere zu prüfen sein, ob die Blutalkoholmesssung den recht strengen Anforderungen genügt. Zudem kommt hier ein Nachtrunk in Frage, der ebenfalls Zweifel an der dann vorgeworfenen Höhe der BAK aufwerfen kann.
Es hat also gemessen an den Unklarheiten und den damit verbundenen „Chancen“ Sinn, einen Verteidiger einzuschalten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

--
Mit freundlichen Grüßen
St. Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
--------------
Prinz-Georg-Str. 91
40479 Düsseldorf
Tel. 0211 / 44 97 630
Fax: 0211 / 44 97 631

E-Mail: schmidt@kanzlei-sas.de
WWW: http://www.kanzlei-sas.de
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