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Aktuelle Auskunft Unterhalt

| 07.10.2008 21:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Sehr geehrter Rechtsanwalt,
ich bin 18 Jahre alt, gehe noch zur Schule und lebe bei meiner Mutter. Mein Vater ist von meiner Mutter geschieden und lebt in einer anderen Stadt. Bis zu meinem 18. Geburtstag hat er sehr unregelmäßig Unterhalt für mich an meine Mutter gezahlt. Insgesamt sind ca. 500 Euro Rückstand aufgelaufen. Seit meinem 18. Geburtstag sind ja beide Eltern barunterhaltspflichtig, die Unterhaltsanteile wurden neu berechnet.
Dazu habe ich mich an das Jugendamt gewendet. Bei der Berechnung kam jedoch heraus, dass der Unterhaltsanteil meines Vaters viel geringer als der meiner Mutter sein soll. Ich weiß jedoch genau, dass er schon vor 3 Jahren deutlich mehr als meine Mutter verdient hat und zwischenzeitlich befördert wurde und noch mehr verdient. Das Jugendamt will mir die genauen Zahlen der Berechnungsgrundlage nicht offenlegen. Es sagt, dass sie das nur mit Einverständnis des Vaters dürfen.
Ich vermute, dass er einen alten Einkommensteuerbescheid als Einkommensnachweis eingereicht hat. Was ist, wenn er nun deutlich mehr verdient, als auf seinem letzten Nachweis? Kann ich ihn selbst nochmal zum Nachweis auffordern, obwohl das JA dies schon vor wenigen Monaten gemacht hat? Was muss ich tun, um den Rückstand, der vor meinem 18. Geburtstag aufgelaufen ist, einzufordern? Was genau muss ich wo beantragen?
Das JA sagt, dass mein Vater auch einen ziemlich hohen Fahrtkostenanteil als einkommensmindernd angegeben hat. Jetzt habe ich erfahren, dass er bald ganz in die Nähe seiner Arbeitsstelle zieht. Kann der Unterhaltsanteil dann sofort korrigiert werden? Was kann ich in diesem Fall tun?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Sie haben gegen Ihren Vater ein Recht auf Auskunftserteilung bzgl. seines Einkommens. Dieses Recht können Sie alle zwei Jahre geltend machen. Er ist dann zur Auskunft verpflichtet. Diesen Anspruch können Sie auch gerichtlich durchsetzen.

Darüber hinaus haben Sie auch innerhalb dieser Zweijahresfrist einen Anspruch auf Neuerteilung einer Auskunft, wenn Sie darlegen können, dass sich die Einkommensverhältnisse gravierend geändert haben. Macht er einen hohen Fahrtkostenanteil geltend und zieht er sodann in die Nähe seiner Arbeitsstätte, so dürfte dies meines Erachtens den Anspruch auf Neuerteilung der Auskunft begründen.

Bzgl. des rückständigen Unterhalts teile ich Ihnen mit, dass Sie diesen nur einfordern können, wenn ein entsprechender gerichtlicher Titel vorliegt.

Ich empfehle Ihnen, dass Sie einen Anwalt Ihres Vertrauens mit Ihrer Interessenwahrnehmung beauftrage. Sie haben vermutlich insoweit einen Anspruch auf Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe. Der Anwalt wird Ihren Vater auffordern, die Einkommensnachweise zu erbringen und dies ggf. gerichtlich durchsetzen bzw. den genauen Unterhaltsanspruch erreichen und geltend machen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 07.10.2008 | 22:31

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich freue mich, dass Sie die Frage auch für 20,00 Euro beantwortet haben. Meiner Meinung nach geht es um einen Sachverhalt, auch wenn ich mehrere Fragen dazu hatte. Eine Sache möchte ich gern noch präzisiert haben: Ich habe es so verstanden, dass ICH gegen meinen Vater alle 2 Jahre ein Recht auf Auskunft habe. Wenn das Jugendamt jetzt für MICH Auskunft eingeholt hat, darf ICH dann jetzt nochmal Auskunft verlangen? Oder zählt das auch als ICH? Vielen Dank im voraus und einen schönen Abend!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.10.2008 | 22:51

Sehr geehrter Ratsuchender,

das Jugendamt tritt von sich aus regelmäßig an Ihren Vater heran. Dies geschieht aufgrund anderer Vorschriften als diejenigen, welche Ihr persönliches Auskunftsrecht betreffen. Sie können dieses also selbst geltend machen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne per Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

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