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Aktivierung von Software und Domain einer Einzelunternehmung nach Geschäftsaufgabe.

17.03.2009 21:04 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte zu der Meinung meines Steuerberaters gerne die Meinung eines Rechtsanwaltes einholen.

Bis zum Herbst 2008 habe ich einen Internetdienst als Einzelunternehmung in Deutschland betrieben und bin in ein Drittland ausgewandert. Die Software für den Dienst habe ich selbst entwickelt.

Nun stellt sich bei der Steuererklärung für 2008 die Frage, ob die selbst entwickelte Software buchhalterisch aktiviert werden muss, und wenn ja, wie ein Wert beziffert werden könnte.

Für die Domains sehe ich Notwendigkeit diese zu aktivieren (und zu bemessen), aber für die Software hege ich zweifel.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
17.03.2009 | 21:39

Antwort

von


(816)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Sehr gerne beantworte ich die von Ihnen gestellten Fragen zusammenfassend wie folgt:

Ihre Frage ist sehr gut verständlich und ich schätze, dass Ihr Steuerberater Ihnen geraten hat, die Software zu aktivieren, bzw. zumindest an den betreffenden Stellen in Ihrer Einkommenssteuererklärung einfließen zu lassen.

Dieses Ergebnis möchte ich Ihnen sehr gerne nachfolgend näher begründen:

Meines Erachtens ist die von Ihnen eigens erstellte Software hinsichtlich Ihrer Einkommenssteuer zu berücksichtigen.

Buchhalterisch ist die Software auf der Habenseite als immaterielles Beriebsvermögen zu verbuchen. Die Software hat ja, obwohl Sie selber kein Geld dafür ausgegeben haben, sondern diese “nur“ selber erstellt haben einen gewissen Wert.

Dieser Wert, der deckungsgleich mit dem Betrag der Werbungskosten ist, ist als Betriebsvermögen zu verbuchen, wie eben bereits angedeutet.

Bei der Wertermittlung ist von Ihrem normalen Stundenlohn auszugehen. Dies kann ich natürlich aus der Ferne schlecht beurteilen, da mir Ihre Betriebsstruktur nicht bekannt ist. Weiterer Faktor ist dann, wie lange Sie an dieser Software gearbeitet haben.

Haben Sie also beispielsweise einen durchschnittlichen nachweislichen Stundenlohn in Höhe von 100.- € und haben Sie zur Erstellung der Software 100 Stunden aufgewendet, so wäre der zu aktivierende bzw. als Werbungskosten zu berücksichtigende Betrag bei ca. 10.000.-€.

Auch bezüglich der Domains liegen Sie meines erachtens mit Ihrer Vermutung richtig. Diese sind ebenfalls auf derHabenseite als immaterielles Betriebsvermögen zu aktivieren.

Dass dies der Fall ist, zeigt auch, welche unterschiedlichen Werte Domains haben. Bei manchen Unternehmen stellt sogar allein der Domainname einen Hauptteil des Betriebsvermögens dar.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen für Ihr weiteres Vorhaben noch alles Gute und viel Erfolg!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend!


mit freundlichem Gruß

Dipl.-jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

ANTWORT VON

(816)

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27578 Bremerhaven
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