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Aktien- Schadensersatz


28.07.2005 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht



Das OLG München hat 2 Comroad-Aktionären Schadensersatz zugesprochen. Der 23.Zivilsenat verurteile Comroadvorstand Bodo Schnabel als Person ebenso wie das Unternehmen Comrad, einen Anleger seinen Verlust + Zinsen zu zahlen (23/ U 4675/04)
In einem weiteren Fall sprach der 7. Zivilsenat einem weiteren Anleger aus demselben Grund Schadensersatz zu. (7 U 5303/04) Da er seine Aktien noch nicht verkauft muß Comroad ihm den Kaufpreis erstattern.
Quelle wirtschaftswoche vom 28.07.2005 Nr. 31 Seite 90

Auch ich habe in 2001 Comroadaktien gekauft und in 2002 mit Verlust verkauft.

Meine Fragen:

1. Kann ich mich an diese Urteile anhängen?
2. Wenn ja was, wie und wo muss ich es tun?
3. Welche Kosten bei ca. 13.500 Euro Streitwert kämen auf mich zu?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können sich an diese Urteile nicht "anhängen", da diese Klagen betreffen, mit denen Sie nichts zu tun haben.

Sie müssten aus diesem Grunde selber Klage erheben. Dabei können Ihnen die ergangenen Urteile insoweit zum Vorteil gereichen, als dass sie einschlägige Vorentscheidungen in vergleichbaren Verfahren betreffen. Allerdings sollten Sie die Prüfung der Vergleichbarkeit und die insoweit erforderliche Einschätzung der Erfolgsaussichten einem Rechtsanwalt überlassen, den Sie aufgrund der streitwertbedingten landgerichtlichen Zuständigkeit bei einem Klageverfahren ohnehin benötigen.

Für den schlimmsten erdenklichen Fall des Unterliegens im Klageverfahren müssen Sie erstinstanzlich ein Kostenrisiko in Höhe von 4.055,- EUR für Anwalt, Gegenanwalt und Gerichtskosten einkalkulieren.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.07.2005 | 10:35

Es hatte sich ein Fehlerteufel eingeschlichen. Streitwert 3.500 Euro. Wie hoch sind dann die Kosten?

Mfg

Ratsuchender

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.07.2005 | 10:46

In diesem Falle liegt das Kostenrisiko bei 1.594 EUR.

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