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Äusserung Arbeitsgericht


17.12.2010 00:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Kurz zum Sachverhalt,
ich bin seid august 2008 aussendienstmitarbeiter bei einem unternehmen auf selbstständigerbasis tätig gewesen. zu april 2010 wurde mir mitgeteilt das ich nicht mehr auf selbstständigerbasis weiter arbeiten kann da es nach einer scheinschelbstständigkeit aussieht. der geschäftsführer gleichzeitig firmeninhaber bot mir an im normalen angestelltenverhältnis für das unternehmen weiter tätig zu sein. wir vereinbarten ein fest nettogehalt von 1800 euro. jedoch wurden mir immer nur 881 euro netto überwiesen. ich ließ mich immer wieder vertrösten das restgeld noch ausgezahlt werden würde da ein buchungsfehler vorliegen würde jedoch kam dieses geld nie. als mir das ganze zu bunt wurde habe ich klage beim arbeitsgericht eingereicht. nun zu sache die für mich sehr wichtig ist beim gütetermin gab es keine einigung und ausserdem war nicht der geschäftführer und firmeninhaber zur diesen terminen erschienen da dieser sich bereits im ausland aufhält. der richter beschloss einen neuen termin anzuberaumen für den 13 januar 2011 weiterhin wurde verfasst das der beklagte sich zu der klage bis zum 17.11.2010 äussern kann und ich dann zeit habe bis zum 19.12.2010 wenn der beklagte sich geäussert hat mich ebenfalls zu dessen aussage schriftlich zu äussern. beim gericht ist bis jetzt keine äusserung des beklagten eingegangen. nun meiner 1 frage muss ich mich jetzt trotzdem noch beim gericht äussern wie zum beispiel zeugen benennen die bestätigen können das ich vollzeit beschäftigt war und nicht wie vom beklagten behauptet teilzeit. dann meine 2 frage der richter hat ausserdem beschlossen das der geschäftsführer und firmeninhaber zu den terminen persönlich erscheinen muss da nur dieser etwas zu dem sachverhalt sagen kann da ich nur mit diesem eine mündliche vereinbarung getroffen habe und leider keinen arbeitsvertrag hab da alles nur mündlich vereinbart wurde. jetzt zur frage ich weiß defenitief da sich der geschäftführer sich im ausland befindet dieser zu diesem termin nicht erscheinen wird da dieses mir von seinem bruder der ihn stellvertretend vertritt mitgeteilt wurde, mit der aussage ich werde keinen einzigen cent bekommen und sie werden es so lange hinaus zögern bis die firma in insollvenz geht. sie wollen jetzt vor gericht es so hinstellen das der geschäftführer - inhaber nicht reisefähig (krank) sei um den termin vom 13.01.2011 zu verschieben. jetzt meine frage sollte ich dieses dem gericht mitteilen? und wenn ja wie? dann noch eine frage es besteht der verdacht das die firma eine vorsätliche insollvenzverschläppung besteht deshalb hält sich der geschäfsführer bereits im ausland auf. soll ich dieses auch dem gericht mitteilen und ist dieses nützlich? und wichtig wäre jetzt für mich zu wissen wie ich mich dem ganzen sachverhalt gegenüber verhalten soll.
17.12.2010 | 05:57

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Ohne den Schriftverkehr zu kennen ist es schwierig Ihnen einen Rat zu geben. Selbstverständlich müssen Sie einen schlüssigen Sachvortrag leisten und ich würde auch im Falle des Bestreitens – das liegt augenscheinlich schon vor – Zeugen angeben. Wenn die Gegenseite sich nicht äußerst gelten nicht bestrittenen Tatsachen als zugestanden.

Hinsichtlich der Insolvenzverschleppung können Sie diese wahrscheinlich nicht sicher nachweisen. Da es sich um einen Straftatbestand handelt, würde dieser Vorwurf selbst eine Straftat darstellen. Daher rate ich hiervon ab.

Hinsichtlich der Krankheit können Sie dem Gericht einen Hinweis geben, möglicherweise kann dann der Arzt als Zeuge geladen werden, wenn die Vermutung besteht, dass es sich um ein „Gefälligkeitsattest" handelt. Andererseits ist auch hier Vorsicht geboten, da dann der Arzt der Urkundenfälschung bezichtigt werden würde. Daher würde ich hier erst einmal das Attest abwarten.

Ich rate Ihnen auch dringend sich von einem Kollegen vertreten zu lassen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
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