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Äußerungsbogen Betroffener

21.05.2021 15:31 |
Preis: 48,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, mit heutiger Post erhielten wir einen Anhörungsbogen als Beteiligte, von der Polizei, für meine Mutter.
Meine Mutter, 85 Jahre, hatte letze Woche einen "Verkehrsunfall".

Nach iher Schilderung lief der Unfall wie folgt ab:
Sie fuhr mit dem Fahrrad über die Fußgänger/Fahhradampel, dieser Übergang ist zweigeteilt, mit einem mittigen Haltestopp wegen Straßenbahnschienen, also ein kleiner Übergang mit zwei Ampeln.
Erste und zweite Ampel hat sie bei grün überquert.
Kurz bevor sie den Bürgersteig der zweiten Ampel erreichte, also am Ende des Fußgänger/Fahrradübergangs wollte das Auto losfahren. Meine Mutter warnte das Auto oder schützte sich, indem sie die rechte Hand zur Seite streckte, in dem Moment stürzte sie und brach sich den Schambeinring. Zu einem Zusammenstoß kam es wohl nicht.
Laut ihrer Aussage, lag sie halb auf der Straße und halb auf dem Bürgersteig. Zwei Zeugen halfen meiner Mutter auf und riefen den Krankenwagen.

Nach Aussage der Polizei, die uns später über den Unfall meiner Mutter unterrichtete, hat die Ampelschaltung wohl ein Versatz von ca. 3 Sekunden, sprich die 2. Ampel schaltet 3 Sekunden später auf grün als die erste. Da der Ampelübergang nur kurz ist, erreicht man innerhalb der 3 Sekunden zu Fuß den zweiten Übergang, sodaß beide Übergänge als Fußgänger direkt bei grün zu schaffen sind.
Ein Zeuge hat wohl angegeben, dass Mutter die Ampel bei grün überquerte. Der Autofahrer gab an bei grün losgefahren zu sein, meine Mutter gab an bei grün den Fußgängerüberweg überquert zuhaben.
Ein Zusammenstoß war weder am Fahrrad noch am Auto zu erkennen.
Mutter sei wohl eher durch den Schreck gestürzt, da das Auto abrupt zum Stillstand kam.

Mit denjenigen Personen, die meiner Mutter geholfen haben, hat die Polizei vor Ort gesprochen, lt. Aussgae meiner Mutter.
Nach telefonischer Auskunft der Polizei ist aber nur ein Zeuge genannt, der gesehen hat dass Mutter bei grün losgefahren ist, mehr ist nicht zu erfahren gewesen.

Jetzt wird meiner Mutter vorgeworfen den Fußgängerüberweg bei rot überquert zu haben.
Dies ist uns unverständlich und wir wissen auch nicht welche Folgen das ggf. für sie haben kann/wird.
Des Weiteren sind wir nicht sicher ob der Äußerungsbogen ausgefüllt werden soll/muss.

Vielen Dank.


21.05.2021 | 16:10

Antwort

von


(1215)
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50226 Frechen-Königsdorf
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Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich folgt Stellung:


1.

Ihrer Mutter wird vorgeworfen, den Fußgängerüberweg bei Rot überquert zu haben.

Bezüglich des Bußgelds kommt es darauf an, ob ein einfacher Rotlichtverstoß (kürzer als 1 Sekunde Rotphase) oder ein qualifizierter Rotlichtverstoß (länger als 1 Sekunde Rotphase) vorliegt.

Liegt ein einfacher Rotlichtverstoß vor, wird ein Bußgeld von 90 € verhängt. Bei einem qualifizierten Rotlichtverstoß gibt es ein Bußgeld von 200 €.


2.

Wie der Fall zu werten ist, d.h., ob Ihre Mutter überhaupt bei Rot über die Ampel gefahren ist oder ob ein einfacher Rotlichtverstoß vorliegt oder gar ein qualifizierter Rotlichtverstoß, hängt letztlich davon ab, was die Zeugen sagen.

Da wir die Zeugenaussagen aber nicht kennen, können wir diesbezüglich auch keine Prognose stellen.


3.

D.h., wir haben zum jetzigen Zeitpunkt eine Reihe von Unklarheiten.

Da Ihre Mutter beschuldigt wird, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben, halte ich es für zweckmäßig, einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Der Rechtsanwalt wird Einsicht in die Ordnungswidrigkeitsakte nehmen und dann, nach Rücksprache mit Ihrer Mutter, zur Sache Stellung nehmen.


4.

Bezüglich des Anhörungsbogens brauchen Sie lediglich die Personalien auszufüllen. Zur Sache sollten Sie nach Möglichkeit nichts sagen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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