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Äste alter Kiefer hängen seit mehreren Jahren beim Nachbarn über den Zaun

| 19.08.2013 15:16 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Ich bewohne seit ca. 40 Jahren ein Wochendgrünstück bei dem an der Zaungrenze Kiefern gepflanzt wurden. Seit ca. 10 Jahren wachsen Äste über die Grundstücksgrenze hinaus. Der Nachbar hat dies bis zum heutigen Tage geduldet. Nun sprach er mich an diese Äste beseitigen zu wollen.
Muss ich dazu meine Zustimmung geben? Wer ist für die Entsorgung der Äste verantwortlich wenn der Nachbar diese abschneidet? Wie weit muss ich den Rückschnitt dulden?

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Gemäß § 910 BGB müssen Sie Ihre Zustimmung erteilen, wenn die Äste die Nutzung des Nachbargrundstückes beeinträchtigen. Eine Beinträchtigung ist stets dann gegeben, wenn der Nachbar sein Grundstück nicht so nutzen kann, wie er will.

Eine Grenze ist die Überlebensfähigkeit der Bäume, d.h. die Äste dürfen nur dann nicht abgeschnitten werden, wenn dadurch die Bäume eingehen. Dementsprechend müssen Sie den Rückschnitt bis zur Grundstücksgrenze bzw. bis zu der Überlebensfähigkeitsgrenze der Bäume dulden.

Für die Entsorgung ist der Nachbar verantwortlich, da er die Äste abschneidet.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 19.08.2013 | 18:17

Verjährt der Anspruch des Nachbarn wenn die Äste bereits mehrere Jahre die Grundstücksgrenze überwuchern.
Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.08.2013 | 18:27

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Anspruch aus § 910 BGB unterliegt leider keiner Verjährung. Allerhöchstens kann der Anspruch verwirkt sein, wenn der Nachbar ein Verhalten gezeigt hat, das auf seine Zustimmung schließen läßt oder gar explizit dem Astüberhang zugestimmt hat.

Ein bloßes Gewährenlassen begründet keine Verwirkung, d.h. der Nachbar müßte mehr gemacht haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.08.2013 | 18:04

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