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Ärztefehler

| 31.07.2018 10:52 |
Preis: 57,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Kinder


Bei Ziehung eines Implantates wurde von einem Lehr-Arzt (im Krankenhaus) der Trigeminusnerv beschädigt.
2 Jahre wurde weiter operiert im Kiefer, niemand hat es zugegeben. Neurologe hat es dann auf unser Bemühen her fest gestellt.
Wahnsinnige Kopfschmerzen.
Bei Termin mit dem Prof. wurde mir gesagt, dass die Akte bereits geändert wurde, und ich nicht schmerzfrei zum ersten Termin erschienen wäre.
Seitdem geht mein Leben den Bach herunter. Starkes Morphium, krank geschrieben, mein Mann gibt auch langsam auf.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass es Ihnen um die Frage geht, ob Sie Schadensersatzansprüche geltend machen können.
Sie schreiben, dass der Eingriff von einem Arzt in Ausbildung gemacht wurde. Das ist unerheblich. Grundsätzlich muss jeder Arzt, der einen derartigen Eingriff durchführt, den fachlichen Standard waren. Es entlastet einen Arzt nicht, wenn er unerfahren ist beziehungsweise seine Facharztausbildung noch nicht absolviert hat.

Schadensersatz Ansprüche kommen zB unter zwei Gesichtspunkten in Betracht: zum einen stellt sich die Frage, ob möglicherweise ein „handwerklicher Fehler" gemacht wurde.
Zum anderen kommt eine Haftung in Betracht, wenn Sie über die möglichen Komplikationen bei diesem Eingriff nicht hinreichend aufgeklärt worden. In diesem Falle wäre Ihrer Einwilligung in den Eingriff unwirksam gewesen.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass Ansprüche nach drei Jahren verjähren. Da der Eingriff nach Ihrer Darstellung schon längere Zeit zurückliegt, müssen Sie gegebenenfalls hier schnell verjährungsunterbrechende Maßnahmen einleiten. Andernfalls sind die Ansprüche verjährt und können damit nicht mehr durchgesetzt werden.
Sie können sich, falls Verjährung nicht eingetreten ist und auch noch nicht unmittelbar droht, an die Gutachterstelle oder Schlichtungsstelle der für Sie zuständigen Ärztekammer wenden. Die Adresse können Sie bei der Ärztekammer telefonisch erfragen.
Da Medizinrecht und insbesondere auch Arzthaftungsrecht eine relativ komplizierte Materie ist, mit der der Bürger mit Sicherheit in der Regel überfordert ist, empfehle ich Ihnen, einen auf diesem Gebiet tätigen Anwalt zu konsultieren, der Sie über das weitere Vorgehen beraten kann.
Das wichtigste ist im Moment, dass Sie die Ansprüche nicht verjähren lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 01.08.2018 | 09:47

Vielen lieben Dank.
Endlich aufgeklärt.
Der Eingriff war 2011, damit ist es dann wohl für mich erledigt.
Schade, dass ich nicht eher von Ihnen erfahren habe.
Alles Gute und vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.08.2018 | 10:12

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine günstigere Auskunft geben konnte. Alles Gute!

Bewertung des Fragestellers 03.08.2018 | 14:16

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Sehr freundlich, ausführlich und verständlich!!!
Bin froh, dass ich über Stiftung Warentest auf diese Seite kommen konnte.
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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 03.08.2018 5/5,0
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