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Ärger nach TÜV !!!


17.01.2005 21:05 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Hallo,

hab ein Rechtliche Frage.

ich habe mein PKW Renault 21 BJ 92 in 10/2004 in die Werkstadt (Freier KFZ Meisterbetrieb ) gebracht, um das Fahrzeug durchsehen zu lassen, weil TÜV anstand.
Ich gab dem Meister den Auftrag,zu schauen, ob es noch lohnt, da der PKW ansonnsten gut in schuss war.
Der Meister, sagte, es gibt keine Durchrostung, und nur kleinigkeiten.
und so gab ich den PKW 2 wochen später in diese Werkstadt um nun den TÜV mit allen erforderlichen Arbeiten machen zu lassen.
Ich sagte dem Meister das ich mit der Lenkung das gefühl hätte, das der Wagen nach links zieht, und bei ca. 40-60 Km/h die lenkung flattert.
er schaute nochmal nach, und sagte das ist die Spurstange!
Ich fragte dann, weil ich mir als obergrenze 800,-€ gesetzt hatte, ob es noch lohnt, weil ich sonnst ein anderes Fahrzeug Kaufen würde.
Er sagte, das ich eigentlich wenn er getüvt ist, die nächsten Jahre mit keiner Großen sache Rechnen müsse.
So lies ich den PKW in der Werkstadt, und konnte ihn zwei Tage später wieder abholen.
Ich hatte neue TÜV und ASU Plaketten,
und im TÜV Bericht der GTÜ steht, er hätte nur leichten Ölverlst, und eine kleine Roststelle am Radlauf, die aber nicht relevant für die Plakette waren.
Ich zahlete meine 750,-€ und Fuhr weg.
Doch nun vor 1 Woche, machte es plötzlich rumms, und das Fahrzeug war Kaum Fahrbar. Ein Lautes Polltern war zu höhren.
Ich für nun da ich gerade dicht bei war, zum Renault Händler,
und dort wurde der Wagen sofort auf die Bühne genommen.
Als ich vom dortiegen Meister in die Werkstadt gefürt wurde, traute ich meinen augen nicht, die Gesammte Vorderachse war Rausgegammelt!
Sie hing ca. 20cm unter dem Wagen, und der Meister schaute mich mit riesigen augen an, als ich ihm die TÜV Plakette zeigte !
Er sagte " der hat TÜV bekommen ? " und meinte noch, Sie hätten Tod sein können !
zumal erst zwei Monate vorher die Vorderachse Teilzerlegt wurde, wegen der nur 10cm entfernt von der Achsaufhängung liegenden Spurstange !
Ich war ja nun genötigt das Fahrzeug Reparieren zu lassen, da ich ja erst viel Geld reingeseckt hatte!
Ich konnte nun Rechnen, nochmal 850,-€ Reinzustecken, oder die die 750,- für den TÜV wegzuschmeissen, da ich ja für 850,-€ kein Neues Auto bekomme, habe ich ihn nun bei Renault Reparieren lassen !
Der Renault Meister sagte, das es unmöglich sein kann, das es vor 2 Monaten noch nicht zu sehen war !
Die Großen Aufhängungspunkte, die bei jeder TÜV Prüfung geprüft werden müssen, sind Total wegegrottet, und nicht weggebrochen !
Meine Frage ist nun, kann ich gegen die Freie Meisterwerkstadt Schadenersatz Geltend machen, und was kann ich gegenüber dem TÜV ( GTÜ ) Prüfer unternehmen?
Habe ich überhaubt Anspruch auf Schadebersatz ?
meiner meinung nach ist es nicht nur Grob Fahrlässig von der Freien Werksadt, sonndern erst Recht vom Prüfer !( die Prüfung hat auch Geld gekostet ! )
Ich habe die Vorderachse zur Beweissicherung bei mir zuhause eingelagert !
wenn ja, wie sollten meine Weiteren schritte sein ?
ich habe Rechtschutz !
Guten Abend,

Ansprüche sehe ich allenfalls gegenüber der Freien Werkstatt. Die Gewährleistungsansprüche richten sich hier nach dem von Ihnen gegebenen Auftrag. Sie haben nach Ihren Angaben den Auftrag gegeben, zu prüfen, ob es sich noch lohnt, das Fahrzeug durch den TÜV zu bringen. Diesem Auftrag ist die Werkstatt nicht nachgekommen, da offensichtlich schwerwiegende Mängel nicht entdeckt worden sind.

Sie müßten allerdings diesen Auftrag Ihrer Werkstatt gegenüber beweisen, wenn es streitig wird. Hilfreich wäre es sicherlich, wenn der Umfang des Auftrages schriftlich fixiert worden ist, da sonst möglicherweise Aussage gegen Aussage steht.

Unterstellt, Sie können den Auftrag und die Fehlleistung der Werkstatt belegen, haben Sie Anspruch auf Schadensersatz. Es handelt sich hier um die Erstattung sämtlicher Kosten, die Sie in den TÜV bzw. die Vorbereitung des Fahrzeuges hierzu investiert haben. Nicht verlangen können Sie demgegenüber die jetzt in der Renault-Werkstatt angefallenen weiteren Kosten. Es handelt sich um sogenannte Sowieso-Kosten, die sowieso, also auch bei einer richtigen Bearbeitung, angefallen wären.

Gegenüber dem TÜV-Prüfer haben Sie demgegenüber keinerlei Ansprüche, da die Aufgabe des Prüfers, Mängel am Fahrzeug zu entdecken, nur den Schutz der Öffentlichkeit bezweckt.

Sie sollten die Ansprüche gegenüber der Freien Werkstatt geltend machen. Bewahren Sie insbesondere die fraglichen Teile auf, da es in einem eventuellen Rechtsstreit vor allem auf die Erkennbarkeit der Mängel ankommen wird.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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