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Ärger mit der Bank


08.11.2007 19:44 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter



Wir sind im Rahmen unseres Einfamilienhausbaus in finanzielle Schwierigkeiten geraten und konnte ein Darlehen meiner Bank in Höhe von 300,- Euro monatlich (25.000,-) nicht mehr bedienen.

Die besagte Bank schickte dann auch zeitlich aufeinander folgend entsprechende Mahnungen:

----------------------------------------------------------------

Mahnung mit Kündigungsandrohung

05.10.2007:

Rückstand: 1200,-

Setzen Sie sich bitte umgehend mit mit Ihrer kontoführenden Stelle in Verbindung und vereinbaren einen Termin zwecks Klärung der weiteren Vorgehensweise, Frist 26.10.2007

-----------------------------------------------------------------

Ich teilte der Bank daraufhin am 24.10.2007 mit:

hiermit nehme ich Bezug auf Ihr Schreiben vom 05.10.2007. Ich habe mich inzwischen mit Frau S. von der R. Filiale in Verbindung gesetzt und ihr mitgeteilt, dass es mir aufgrund einer bereits langwierigen Erkrankung zur Zeit nicht möglich ist, einen Termin vor Ort wahrzunehmen.

Leider erhielt ich bis heute, vermutlich wegen Abwesenheit, keine Antwort auf meine Nachrichten. Ich habe sie gebeten, mir die Möglichkeit zu geben, meine konkreten Vorschläge schriftlich darzulegen. Das möchte ich hiermit tun. Den Darlehensrückstand werde ich bis zum 01.12.2007 ausgleichen, so, dass die Ratenzahlung im normalen Rahmen fortgeführt wird. Bis zu diesem Termin erhalten Sie von mir schriftlich eine Lastschrifteinzugsermächtigung zum weiteren Einzug der Raten.

Ich bitte Sie, mir mitzuteilen, ob dieser Vorschlag für Sie akzeptabel ist. Nach wie vor möchte ich betonen, dass ich sehr motiviert bin, diese Angelegenheit in meinem eigenen Interesse gütlich zu klären.
---------------------------------------------------------------

Es folgte leider keine Reaktion der Bank auf meine Bitte. Was allerdings erfolgte war ein Schufa-Eintrag am 05.11.2007. Ich habe von diesem Eintrag heute erfahren und zwar per E-Mail von meiner Hausbank:

Sehr geehrter Herr...

ich habe soeben erfahren, dass Sie über Sie ein Negativvermerk in der SCHUFA nachgemeldet wurde. Leider können wir Ihren Dispositionskredit nicht aufrecht erhalten...

-----------------------------------------------------------------

Das war natürlich ein Schock für mich. Ich hatte tatsächlich vor, die Darlehensrückstände, wie in meinem Schreiben ausgeführt pünktlich zurückzuzahlen. Nun kommt dieser Schufa-Eintrag. Ein Schreiben der Bank liegt mir noch nicht vor, ich kenne nur den Vermerk:

Saldo fällig EUR 24.871 / 05.11.2007
Übergang Inkasso EUR 24.871 / 05.11.2007


WAS KANN ICH TUN. Ist es nicht unverhältnismäßig von der Bank so zu reagieren obwohl ich sehr wohl bereit war, die Angelegenheit zu bereinigen, also zahlungswillig war? Liegen denn die Voraussetzungen für einen Eintrag in Bezug auf dessen Verhältnismäßigkeit vor? Für mich ist das eine mittlere finanzielle Katastrophe und belastet uns wirklich sehr.





-- Einsatz geändert am 08.11.2007 19:53:08
Sehr geehrter Fragender,

Sie sind mit mehr als 2 Raten in Rückstand gekommen, sodass eine Kündigung prinzipiell rechtlich zulässig ist.

Da Sie jedoch schwer krank sind und die Aussicht auf Begleichung gestellt haben, jedoch keinerlei Reaktion darauf erfolgt ist, könnte die Kündigung wohlmöglich sittenwidrig sein.

Dies wäre zu prüfen.

Aufgrund meiner Erfahrung lassen sich derartige Angelegenheiten aber oftmals in einem persönlichen Gespräch mit einem Rechtsanwalt und der Bank klären, sodass für alle Beteiligten ein vernünftiges Ergebnis dabei heraus kommt.

Ich würde Ihnen daher raten, einen Rechtsanwalt vor Ort einzuschalten, der Sie zu den Bankterminen begleiten kann.
Ich könnte Ihnen auch anbieten, das von Ferne über Telefon versuchen zu klären.

Ich denke jedoch, dass eine Lösung möglich sein wird.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter


Nachfrage vom Fragesteller 09.11.2007 | 13:04

Sehr geehrte Frau Dr. Seiter,

ich wäre sehr daran interessiert, dass Sie sich vielleicht telefonisch mit der Bank auseinandersetzen, wie kann ich mit Ihnen in Kontakt treten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2007 | 14:03

Sehr geehrter Fragender,

ich habe ihnen eine Email geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

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