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Ärger mit dem Finanzamt

| 6. September 2022 14:21 |
Preis: 50,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mußte 2013 wegen Einspeisung Photovoltaik ein Gewerbe anmelden. Für durchgeführte Buchhaltungsarbeiten, die ich als wiederkehrende Einnahmen in der Einkommensteuer erklärt und bezahlt habe, will das FA jetzt rückwirkend von mir plötzlich 5 Jahre Umsatzsteuer
Es wird mir für den Überschuß ein Totalgewinn unterstellt und ich werde als selbständige Tätigkeit jetzt veranlagt in 2021. FA hat mir nie mitgeteilt, dass ich für Buchhaltungsarbeiten Umsatzsteuer abführen muss. Mache diese Arbeit zu Unterstüzung von Kleinbetrieben ohne oder mit 1. AN.
Muß ich das akzeptieren habe mich bisher gewehrt soll mich aber entscheiden ob der einspruch zurückgenommen wird.

6. September 2022 | 15:06

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

In dieser Angelegenheit kommt es auf den entsprechenden Bescheid des Finanzamts an, gegen den Sie ja bereits Frist wahrend Einspruch eingelegt haben.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung haben das von Ihnen angemeldete Gewerbe Einspeisung Photovoltaik und die von Ihnen durchgeführten Buchhaltungsarbeiten für Dritte nichts miteinander zu tun.

Aber es kommt darauf an, wie Sie diese Arbeiten angeboten hatten, es scheint keine 450€ Begrenzung vorgelegen zu haben, also haben Sie auch hier Rechnungen geschrieben, offensichtlich ohne MwSt.-Ausweis.

§ 3 GewO erlaubt es Unternehmern, mehre Gewerbe nebeneinander zu betreiben. Der Gesetzgeber läßt den gleichzeitigen Betrieb verschiedener Gewerbe zu wobei verschiedene Betriebe desselben Gewerbes in mehreren Betriebs- oder Verkaufsstätten möglich sind.

Aber wohlmöglich verdienen Sie zu viel um von der USt. befreit zu sein.

Kleinunternehmer i.S.d. § 19 UStG sind Unternehmer dann, wenn der Umsatz im vorangegangenen Jahr 22.000€ (bis 2019: 17.500€) nicht überstiegen hat und deren Umsatz im laufenden Jahr max. 50.000€ betragen wird.

Wenn eine der o.g. Voraussetzungen fehlt, entfällt die Befreiung von der USt., d.h. Ihre Rechnungen können nicht mehr gem. § 19 UStG nur einen Netto-Betrag ausweisen, sondern müssen die USt. enthalten.

Daher fehlen weitere Angaben zu Ihrem Fall.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Helge Müller-Roden
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 20. September 2022 | 17:53

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Habe nur eine Bruttoeinnahme von ca. 6000.-- und falle auf jedenfall unter Kleinunternehmen

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Habe nur eine Bruttoeinnahme von ca. 6000.-- und falle auf jedenfall unter Kleinunternehmen


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