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Ärger mit dem Auto während der Garantie

29.05.2008 14:29 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Ich kaufte im Oktober 2005 bei einem Vertragshändler einen subaru Forester, welcher bereits im Mai 2005 zugelassen wurde und zum Zeitpunkt des Kaufes ca.3000km gelaufen war. Ich ließ eine Autogasanlage verbauen. Der Fahrzeugpreis war 23500€(wurde verhandelt). Sowohl auf das Fahrzeug, als auch auf die Autogasanlage gibt Subaru 3 Jahre Werksgarantie.
Das Auto fuhr relativ Problemlos bis zum Januar/ Februar 2007 als bei km Stand von ca.25- 30000km sehr oft die gelbe Motorelektriklampe leuchtete. des weiteren setzte ein rucken dem auto zu, welches nur im Gasbetrieb(nie im Benzinbetrieb)stattfand. Ich fahre ein Automatikfahrzeug und das rucken entsteht in dem man bei ca. 50- 60km/h ruhig dahingleitet und dann z.B. ein Fahrzeug überholen möchte. Man tritt das Gas voll durch der motor müsste das merken, herunterschalten und dann die Drehzahl erhöhen. Und genau das passiert nicht. Es erhöht sich erst die drehzahl und dann wird bei hoher drehzahl der Gang eingewandelt. Das gibt so einen imensen ruck, das man denkt, das getriebe zerfliegt.
Wegen beiden Fehlern, denn ignorieren kann man beide nicht war ich mehrfach mindestens 25 mal in verschiedenen Vertragswerkstätten von Subaru, je nach dem, wo ich mich gerade befand.
Immer versprach man mir den fehler gefunden zu haben, jedoch auf der nachhausefahrt waren die fehler wieder zu verzeichnen.
Im September 2007 kontaktierte ich Subaru Deutschland, die mir versprachen zu helfen.Ich musste dann auf deren Anweisung wieder mehrfach ins in der Nähe liegende 25km einfacher weg)Subaru Autohaus zur Reparatur/Fehlersuche aber vergebens. Im Dezember dann holte Subaru Deutschland mein Fahrzeug in die Zentrale nach Friedberg(ich erhielt anstandslos einen Leihwagen)und dort verblieb es bis Mitte Februar, volle 2 Monate. Gewechselt wurde sehr viel, unter anderem Automatikgetriebe, Hinterachsdifferential, Zündkerzen, Einspritzdüsen usw. es wurde richtig investiert. Was soll ich sagen, als das Auto endlich wieder auf meinem Hof stand, machte ich eine Probefahrt und?
Genau alles beim alten. Also wieder ein Telefonat(zähle schon nicht mehr mit)mit Subaru deutschland wo ich zu verstehen gab, dass ich eine Rückabwicklung möchte und ich bereit bin ein Neufahrzeug von Subaru zu erwerben. Dazu sollte ich zu meinem Händler.
Man bot mir über Subaru Deutschland für mein Auto 16000€, dabei soll ich einen Geschäftswagen mit nur 6000km und Gasanlage (gleichwertige Austattung wie mein Auto)26000€ Zahlen.Dazu bin ich nicht bereit. Der Neupreis von meinem Auto betrug 2005 regulär mit Gasanlage gut 31000€. Ich hätte also in 3 Jahren, denn meine Garantie läuft jetzt im Mai ab und ich bin 60000km gefahren (über die hälfte davon unzufrieden, viele Werkstattfahrten dabei)sage und schreibe 15000€ Wertverlust gemacht.
Subaru Deutschland möchte mir nicht weiter entgegenkommen im Preis.
Sie bieten mir eine nochmalige(habe nicht mitgezählt) Nachbesserung an.
Was soll ich nun tun. Verklagen, nachbessern lassen. Die Garantie ist in 3 Tagen um und dann???????
Ich möchte einen Neuwagen, aber nur ca. 10000€ zuzahlen incl. Gasanlage und anhängekupplung.......

Vielen dank für ihre Zeit...

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Sie haben folgende Möglichkeiten weiter vorzugehen:

Sie treten vom Kaufvertrag zurück.
Da die Nachbesserung mehrmals fehlgeschlagen ist, können Sie ohne weitere Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten. Dies hätte zur Folge, dass Sie das Fahrzeug zurückgeben müssen und Ihnen der Kaufpreis zurückgezahlt wird. Allerdings müssten Sie sich die ersparten Aufwendungen (also die gefahrenen Kilometer) anrechnen lassen.
Möglicherweise hätten Sie noch einen Anspruch auf Schadensersatz, z.B. wegen der ständig zu den Werkstätten gefahrenen Kilometer oder der Beschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeuges, dass Sie im Endeffekt mehr kostet, wie wenn das ursprünglich gekaufte Fahrzeug tadellos funktioniert hätte.

Zum anderen können Sie erneut Nachbesserung verlangen.

Schließlich könnten Sie sich auf das Angebot von Subaru einlassen.
Der Wertverlust von 15000 € ist in Ordnung, wenn sich keine Anhaltspunkte dafür bieten, dass das Auto mehr Wert ist. Hier ist zu beachten, dass Fahrzeuge in den ersten Nutzungsjahren einem enormen Wertverlust unterliegen.
Eine Pflicht von Subaru, Ihnen ein anders Angebot zu machen, besteht hingegen nicht. Denn Subaru war schon nicht zu dem vorliegenden Angebot verpflichtet.

Auf alle Fälle sollten Sie verlangen, dass die Garantiezeit verlängert wird. Denn Subaru hat ja durch die kostenlose Vornahme der Reparaturen praktisch anerkannt, dass ein Mangel am Fahrzeug vorliegt.


Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 29.05.2008 | 21:37

Vielen Dank.

Mich interessiert der Rücktritt vom Kaufvertrag. Meine Garantie ist so gut wie abgelaufen(31.05.2008), geht das dann noch.Ich habe Garantieverlängerung schriftlich beantragt, wieviel können/müssen sie gewähren. Wie werden die von mir zurückgelegten rund 60000km berechnet? Wie werden die Werkstattbesuche zur Reparatur berechnet. Ich war 20 mal in der Subaru Werkstatt in meiner näheren Umgebung(25km einfache Strecke) sowie 6 mal beim Händler, wo ich das Fahrzeug kaufte(200km einfache Strecke), richtig 200km einfache Strecke.
Weiterhin diverse teils Stundenlange Telefonate mit Händler/Wekstatt und Subaru Deutschland.
Das Fahrzeug war 4 Jahre finanziert mit 8400€, monatl. Rate rund 189,14€,Zinssatz effektiv 2,9%, mittlerweile habe ich die noch offene Restschuld von 3418,76€ bezahlt und das Fahrzeug ausgelöst(Mai 2008).
Wie wird die Beschaffung des/eines Ersatzwagens berechnet.Ich habe dabei auch wieder Kosten. Wie soll ich vorgehen, können sie mir Zahlen nennen(Beispielrechnung)?
Bezahlt habe ich 23500€ im Oktober 2005, da war das Auto 5 Monate alt und war 3000km gelaufen. Neuwert des Fahrzeuges ca.31000€.
Ich brauche Argumente, wenn ich Subaru Deutschland dazu bringen möchte, das Fahrzeug zurückzunehmen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
Einen angenehmen Tag wünscht *****

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.05.2008 | 13:08

Sehr geehrter Fragesteller,

Beachten Sie bitte, dass die kostenlose Nachfrage nicht für weitere Detailfragen gedacht ist, sondern zur Klarstellung oder zur Klärung von Verständnisproblemen. Wenn Sie weiterführende Fragen haben, sollten Sie ggf. eine neue Frage stellen.
Überdies steht die Anzahl Ihrer Fragen in keinem Verhältnis mehr zu Ihrem Einsatz in Höhe von 20 €.
Dennoch möchte ich Ihnen eine kurze Antwort geben.

Die Gewährleistungsrechte sind unabhängig und losgelöst von der Garantie.
In welcher Höhe eine Garantieverlängerung gewährt wird, kann ich Ihnen nicht beantworten, da die Garantie eine freiwillige Leistung des Garantiegebers ist, steht es in seinem Ermessen.

Es stehen Ihnen auch Schadensersatzansprüche bzw. Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen nach § 437 Nr. 3 BGB zu, also z.B. auch die Kosten für einen Ersatzwagen.

Gemäß § 439 Abs. 2 BGB muss der Verkäufer außerdem die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits - und Materialkosten tragen.

Bei der Rückabwicklung eines Kaufvertrages wird die dem Verkäufer zu erstattenden Nutzungsentschädigung nach unterschiedlichen Kriterien berechnet. Teilweise wird sie - ausgehend von einer durchschnittlichen Gesamtfahrleistung von 150.000 km - mit 0,67 % des Bruttokaufpreises pro tausend Kilometer Laufleistung errechnet. Bei Fahrzeugen der Oberklasse und bei Dieselfahrzeugen, bei denen eine durchschnittliche Gesamtfahrleistung von mindestens 200.000 km zugrunde gelegt wird geht die Rechtsprechung teilweise von einer Berechnung von 0,5 % des Bruttokaufpreises pro 1000 km Fahrleistung. Es kommt also auf Ihr Fahrzeug an, so dass eine genaue Aussage nicht getroffen werden kann.

Leider kann ich Ihnen hier keine Zahlen nennen, da es auf die Umstände des Einzelfalles ankommt.

Für den Rücktritt vom Kaufvertrag brauchen Sie keine Argumente. Denn das Rücktrittsrecht steht Ihnen zu, da der Verkäufer keine mangelfreie Sache geliefert hat und die Nachbesserung fehlgeschlagen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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