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Ärger mit Neueigentümer nach einer Zwangsversteigerung


06.03.2006 06:01 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Hallo ich hoffe es kann mir einer helfen
Also Mein haus wurde von der Bank zwangsverteigert.Nach der Versteigerung bekann ich besuch von den Neueigentümer der so gleich anfing an den Nebengebeuden(eine Halle und 5 Garagen) die schlösser aufzuboren und und durch neue zu ersetzen .in den halle fanden sich eine kommplette auto hobby werkstadt mit zerkzeugen autohebebühne und zubehör wie öl,kleinteile,reifen u felgen ,halt fast alles was man auch in eine werkstadt findet mit erheblichen wert.mir wurde dann gesagt das ich die sachen erst wider bekommen würde wen ich das wohnhaus geräumt hätte.in zwichen wurden auch noch sachen aus den keller des wohnhauses (fahräder und hochdruckreiniger) in die von mir nicht mehr zugängliche halle gebracht ohne das ich es mit bekommen habe. nach zwei wochen hatte ich das haus verlassen nach den ich dan nach einzug in einer wohnung das eine woche dauert die anderen sachen hollen wollte .sagte mir der neueigentümer das die sachen jetzt ihm seien er hatt das alle mit ersteigert meinte er und ich solle verschwinden.versteigert wurde aber nur das haus und die nebengebäude und nicht der inhallt.

Frage1: Ist das rechtens das er die sachen behallten tut obwohl sie nicht bestandteil der versteigerung wahren???

Frage2:Wie kann man dagegen vor gehen???

Frage3.Gehört dem neueigentümer auch der inhalt der gebäude die er ersteigert hatt???

Frage4: Kann ich ihn auf herausgabe der gegenständer verklagen oder auf unterschlagung wen ja wie währen die aussicht auf erfolg bei gericht ?????



Ich danke jetzt schon ma für die hilfe

Sascha.Z

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt:

Im Versteigerungstermin kam es zur Erteilung des Zuschlags. Mit der Erteilung des Zuschlags ging das Eigentum an dem Grundstück auf den Ersteigerer über. Dazu zählen auch die Gebäude, die sich auf dem Grunstück befinden.

Die hierfür erforderliche Berichtigung des Grundbuchs nimmt das Grundbuchamt auf Ersuchen des Versteigerungsgerichts vor, nachdem die Grunderwerbssteuer bezahlt wurde.

Der Zuschlag kann mit der Beschwerde angefochtne werden (Frist: zwei Wochen, beginnt zu laufen, sobald der Zuschlag verkündet bzw. wenn der Beschwerdeführer im Versteigerungstermin nicht anwesend war, mit Zustellung des Zuschlages.

Der Neueigentümer darf das ersteigerte Grundstück nicht eigenmächtig in Besitz nehmen. Entweder wird das Grundstück freiwillig von dem Schuldner an den neuen Eigentümer übergeben oder aber der Ersteigerer muss eine Zwangsräumung des Grundstücks durchführen. Hierfür dient der Zuschlagsbeschluss als Vollstreckungstitel.

Das Verhalten des Neueigentümers ist als verbotene Eigenmacht zu bezeichnen.

Zu den wesentlichen Bestandteilen eines Grundstücks gehören die mit dem Grund und Boden fest verbundenen Sachen, insbesondere Gebäude. Zu den wesentlichen Bestandteilen eines Gebäudes gehören die zur Herstellung des Gebäudes eingefügten Sachen. Zur Herstellung eingefügt sind alle Teile, ohne die das Gebäude nach der Verkehrsanschauung nocht nicht fertiggestellt ist.
Insofern stehen die von Ihnen beschriebenen Sachen, die sich in den Gebäuden befunden haben, weiterhin in Ihrem Eigentum.

Als Eigentümer haben Sie nach § 985 BGB einen Herausgabeanspruch, den Sie gegenüber dem Ersteigerer geltend machen sollten. Hierfür sollten Sie sich allerdings anwaltlichen Beistand nehmen, um den Anspruch notfalls auch gerichtlich geltend zu machen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -


info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de



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