Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ärger mit Makler

| 15.06.2008 23:50 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Anwälte,


ich habe Probleme mit einem Makler, der meiner Mutter damals zusicherte, er würde auch ohne Konkurrenzschutz arbeiten, dies hat er nur bei der Vermarktung einer WHG auch gemacht, allerdings hat er mir den Entwurf eines Vertrag für eine zweite WHG zugesendet und meinte ich soll dies zu deutlich schlechteren Konditionen unterschreiben.
Ich tat dies u.V. mit einem Hinweis, allerdings will der Makler dies so nicht akzeptieren, trotzdem hat er mir diese Ablehnung bislang nicht schriftlich bestätigt und die Anzeige bei Immonet reingesetzt, er behauptete aber, dass dies schon vor Vertragunterzeichnung drin war, weil er davon ausging, ich würde den Vertrag so akzeptieren.

Ich habe jetzt damit einen anderen Makler beauftrag, weiss aber nicht, wie ich mich weiter verhalten soll, der alte Makler hat sich nie an Absprachen gehalten, ich habe immer im Vorfeld schon für die zweite WHG mitgeteilt, dass ich ie gleichen Bedinugungen haben wollte, woran er sich aber nicht hielt, genausowenig teilte er mirt genau mit, wann er dort die Wohnungen zeigt usw, ich habe das GEfühl, als ob ihm die WHG zu klein ist und er deshalb die Leute, die bei ihm anrufen eine andere größere WHG wo er mehr Provision bekommt, schmackhaft machen will.

Ich habe jetzt in dem Schreiben dieser Vorgehensweise widersprechen und werde auch mögliche Zahlungen widersprechen, denn ich habe ja nicht fristlos gekündigt, sondern angekündigt nach Ablauf des Vertrages zu kündigen, dies wird ja sicher gehe.n.

Desweiteren habe ich dem Makler geschrieben, er möge die WHG in Dortmund weiter bis zum Ablauf vermarkten worüber ja ein Vertrag besteht, außerdem habe ich den anderen mir vorgelegten Vertrag bislang nur unter Vorbehalt unterschrieben.
Ich habe nun gesagt, dass ich automatisch zum Ablauf kündigen will.
Im einzelnen steht in dem Maklervertrag unter anderem folgendes.:

Es steht dort, dass keine anderen Makler erlaubt sind, außer man vereinbart dies.
Allerdings wurde in dem bereits unterschriebenen laufenden Vertrag erklärt, dass nur eine gewisse Vertragsstrafe fällig wird, wenn ein anderer Makler genommen wird.
In dem neuen Vertrag steht garnichts drin, so dass dies offenbar schlimmer ist oder man hier den Vertrag bricht.

Bei erfolgreicher Vermittlung wird mit dem Mieter und dem Vermieter eine Provision in Höhe von 1,19 NKM vereinbart.
( Es steht hier nichts, ob man zahlen muss, wenn in der Laufzeit keine erfolgreche Vermittlung stattfindet)

Den Punkt 7 verstehe ich seber garnicht, daher werde ich ihnen diesen mal Wort für Wort hier reinsetzen, damit sie mir sagen, ab wann und wie ich da kündigen kann, ohne das hier was anfällt, ich selber habe ja schon per Fax gekündigt und zwar automatisch zum nächstmöglichen Termin etc. und Ablauf.
"
7.) Der Exklusivvertrag beginnt ab 30.04.2008 und läuft fest vereinbart 3 Monate.
Nach diesem ZEitpunkt setzt sich der Auftrag auf unbestimmte Zeit fort, er kann aber jeweils mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende gekündigt werden.
"

Da steht jetzt Monatsende, welcher Monatsende und ab wann und innerhalb der zwei Wochen oder nur am einem Stichtag ?

Ich verstehe hier nicht, ab wann gekündigt werden kann, bitte nennen sie mir hier die genaue ZEitspanne.

Nun Punkt 8.

Gemäß der gesetzlichen Bestimmungen des Kommissionsrechtes hat der Rem... Franchisenehmer allein die Inkassovollmacht in Bezug auf Provisionen und Vergütungen des R. izenzmaklers.
Dementsprechend erfolgt die Rechnungsstellung über den R. Franchisenehmer, die J. Z. Immobiien GmbH, Westfalendamm ... 44141 Dortmund (R. Immo Center)

So in etwa steht dies dort, zudem wollten die Makler mich wegen einer Sache in Gelsenkirchen, wo ich ursprünglich mein Haus verkaufen wollte dies aber nicht sicher zusagte, einfach so unangemeldet per Haustermin festnageln, so dass ich zu den Leuten jetzt keinen Vertrauen mehr habe, bitte sagen sie mir daher, was ich hier tun kann, Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Fragen auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Sie haben bereits den ersten Schritt in die richtige Richtung getan.
Sofern Sie mit der Tätigkeit des Maklers unzufrieden sind, sollten Sie den Maklervertrag kündigen.

Der Vertrag läuft zum 30.07.2008 ohnehin aus. Sofern Sie nun bereits eine „Kündigung“ ausgesprochen haben, bedeutet dies, dass der Vertrag am 30.07.2008 beendet ist.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass bei Verlängerung des Vertrages über den 30.07.2008 hinaus dieser Vertrag immer bis 2 Wochen vor Ablauf des jeweiligen Monats, zum Ende des jeweiligen Monats gekündigt werden kann.

Ganz einfach gesagt, sie kündigen bis zum 15. eines Monats (Wichtig: Eingang der Post ist entscheidend) zum Ende des jeweiligen Monats. Kurzes Beispiel: Kündigung bis zum 15.08.2008 – Vertragsende dann: Ablauf 31.08.2008.

Sollte der Makler nicht die vereinbarte Leistung erbringen, steht Ihnen an einer etwaigen Courtage ein Zurückbehaltungsrecht zu.
Die Courtage fällt erst bei vermittelten Gesprächen mit etwaige Interessenten an, sofern Sie mit Ihrem Makler einen Vermittlungsvertrag geschlossen haben. Dies ist eine Art der möglichen Maklerverträge, in Ihrem Fall die Wahrscheinlichste.
Aus dem Wortlaut des Vertrages muss es zwingend zu einer erfolgreichen Vermittlung kommen, damit die Provision fällig wird. Dies setzt zumindest vorvertragliche Gespräche voraus.

In der Regel wird vereinbart, dass die Courtage durch die Interessenten zu zahlen ist.

Hinsichtlich der Vertragsstrafe sei wie folgt auszuführen:

Sofern in dem Vertrag keine Vertragsstrafe vereinbart wurde, also nichts davon im Vertrag steht, kann eine solche auch nicht gefordert werden. Sie dürfen sich eines anderen Maklers ohne weiteres bedienen.

Wenn in dem anderen Vertrag etwas dazu enthalten ist, besteht die Möglichkeit, dass Sie hier eine Vertragsstrafe zu zahlen haben, sofern Sie sich eines anderen Maklers bedienen.

Jedoch können auf Grund Ihrer Darlegung besondere Gründe für den Wechsel vorliegen, sofern der erste Makler nicht die vereinbarte Leistung erbracht hat, so dass in einem solchen Fall eine Vertragsstrafe nicht zu zahlen wäre.

Punkt 8 betrifft lediglich die Vollmacht zum Einzug der Provision durch den Makler. Da Sie normalerweise verpflichtet sind, die Provision an den Makler zu zahlen, wird in der Regel dieser Anspruch gegen den Kaufinteressenten geltend gemacht, da der Verkäufer (Sie) in der Regel die Provision den Käufern durch Vertrag überträgt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.
Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 16.06.2008 | 02:25

Danke.
Entschuldigen sie, ich habe nochmal nachgesehen, es steht dort, im Erfolgsfalls (Zustandekommen eines Miertvertrages) wird dieses Courtage fällig.
Ich traue diesem MAkler eh nicht mehr, da er eigenmächtig bei der neuen WHG und obwohl ich vorher was anderes schrieb hier die Konditionen veränderte und dies mit gesteiegenen BEnzinkosten rechtfertigte.
Ob dies nun ein Grund ist zu kündigen, weiss ich nicht.

Was soll ich denn nun konkret beie inem MAhnscheid tun, dies dann widersprechen oder direkt einem Anwalt übergeben ?

Fällt also hier das KRiterien der vorvertraglichen Gespräche weg und ich kann bei Fordern durch den Makler mit ruhigen Gewissens dem widersprechen, indem ich trotzdem mein Zurückbehaltungsrecht GEbrauch mache oder ist dies nun garnicht mehr nötig ?
Kann ich zur Not schreiben, dass der Makler sich wegen dieser komischen Vertragsbedingungen bei mir kein Vertrauen erworben hat oder soll ich schreiben, dass er trotz der bisher langen ZEit immer noch keinen Mieter gefunden hat ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.06.2008 | 02:50

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Die Entstehung des Provisionsanspruches des Maklers ist klar im Vertrag geregelt - Zustandekommen des Mietvertrages.

Nur dann wären Sie verpflichtet zu zahlen.

Sofern ein Mahnbescheid Ihnen zugeht und die oben genannten Voraussetzungen nicht vorliegen, sollten Sie in jedem Fall widerspruch einlegen.

Ob Sie sich eines Prozessbevollmächtigten dabei bedienen ist Ihnen überlassen. Sicher wird dieser Ihnen sehr hilfreich zur Seite stehen.

Da der Vertrag ein Ablaufdatum nach 3 Monaten hat und der Vertragsbeginn genau bestimmt ist endet der Vertrag automatisch durch Ihre bereits ausgesprochene Kündigung zu diesem Zeitpunkt wie dargelegt.

Die Kündigung ist ohne Angabe von Gründen möglich, gleichwohl steht es Ihnen frei, sich Ihren Unmut über die Arbeitsweise des Maklers darzulegen.

Ein Zurückbehaltungsrecht ist auf Grund der klaren Provisionsregel nunmehr unerheblich, da der Provisionsanspruch nur mit erfolgreichen Abschluss eines Mietvertrages entsteht, Sie dann also einen Mieter wie beabsichtigt haben.

Ich hoffe ich konnte Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.11.2008 | 00:10

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

ok

"