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Ärger mit Inkassobüro

| 17.03.2011 12:31 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


13:42

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich brauche dringend Hilfe! Habe Ärger mit einem Inkassobüro!

So ist der Sachverhalt:

Ende Mai 2010 wurde wohl eine Rechnung über einen Krankehausaufenthalt (von Okt. 2008) per Post an mich gesand.
Ich bin aber Anfang Mai bereits umgezogen und die Rechnung ging an meine alte und nun ungültige Adresse (zwischen Behandlung und RE-Eingang lagen mind. 18 Monate)!

Die Rechnung habe ich persönlich aufgrund des Umzuges nie zu Gesicht bekommen.

Ich habe zwar einen Nachsendeauftrag bei der Post geschaltet und mich auch bei meiner alten Gemeinde abgemeldet und am neuen Wohnort angemeldet (kann alles nachgewiesen werden), aber die Rechnung, sowie die anschließenden Mahnungen und die Briefe des Inkassobüros gingen alle IMMER an meine alte Adresse zu der ich keinen Kontakt mehr habe.

Ich wusste von den Rechnungen und offenen Forderungen nichts!
Im Januar 2011 habe ich ein Paket mit allen bisher geschriebenen Zahlungsuafforderungen/ Inkassoschreiben an meine aktuelle Adresse erhalten. Woher das Paket kommt konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

Aber ab da war mir erst bewusst, dass noch überhaupt eine Rechnung offen ist!

In dem Paket war neben den vielen Schreiben vom Inkassobüro auch ein Mahnbescheid des AG Coburg. Klar, ich hatte ja auf die ganzen Mahnungen und Briefe nicht reagiert. Wie auch? Wusste ja bis dahin nichts davon.

Gegen diesen MB habe ich komplett Wiederspruch eingelegt, weil ich zu Beginn bzw. nach Erhalt erst mal total überfordert war Post vom Gericht zu bekommen und bis auf die Forderungen des Inkassobüros war keine detailierte Aufschlüsselung vorhanden.
Das IB wollte Geld, schrieb aber nicht warum oder wofür!

Ich wusste erstmals nicht, worum es überhaupt geht.

Eine Rechnugn vom Mai 2010? Zu dem Zeitpunkt war ich gar nicht im KH gewesen!
Nachdem ich mich beim KH erkudigt hatte worum es geht, habe eine Kopie der Rechnung an meine aktuelle Adresse erhalten und sofort die Kosten für die Behandlung an das KH überwiesen! Diese Leistung habe ich ja auch erhalten!

Die Mahngebühren des Inkassobüros habe ich ignoriert, weil ich es nicht einsehe, dass ich diese bezahlen soll.
Ich kann ja schließlich nichts dafür, dass ich nicht gezahlt habe- schließlich hatte mich die Rechnung/ Mahnung usw. nie erreicht.

Ich habe vom KH den Betrag nicht zurück bekommen. Daher war die Sache für mich erledigt!

Und jetzt kommt wieder ein Brief vom Inkassobüro (zum ersten Mal an meine aktuelle Adresse, nachdem ICH mit dem Inkassobüro in Kontakt getreten bin), dass ich den GESAMTEN Betrag bezahlen soll (incl. Rechnungsbetrag!!!, Gebühren, Mahnkosten usw.), sonst wird alles einem Anwalt zur Klage übergeben!

Wie soll ich mich jetzt weiter verhalten?
Wie wird der weitere Ablauf sein, wenn ich auf die Drohung des Inkassobüros nicht reagiere?
Warum ist die Sache nach Bezahlung der Rechnungsbetrages nicht erledigt?

Was raten sie mir?!


Ich hoffe ich konnte meinen Fall so verständlich wie möglich formulieren! :-)

Liebe Grüße und Danke für die Hilfe!










17.03.2011 | 13:17

Antwort

von


(511)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Frage.

Sie befanden sich offensichtlich nach Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht im Zahlungsverzug gem. § 286 BGB , sodass Sie sich bezüglich einer etwaigen Klage bezüglich der Inkassogebühren sowie der Kosten des Mahnbescheides keine Sorgen machen müssen. Das Inkassobüro muss den Zahlungsverzug nachweisen, was hier nicht möglich sein wird.

Sie haben nach Erhalt einer Kopie der Rechnung des Krankenhauses diese beglichen, mehr ist von Ihnen nicht zu veranlassen.

Einer Klage, wobei ich nicht annehme, dass diese unter den gegebenen Umständen überhaupt erfolgt,können Sie gelassen entgegen sehen.

Bei Unklarheit stehe ich gerne für eine Nachfrage zur Verfügung und verbleibe,

mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 17.03.2011 | 13:31

Hallo Herr Dratwa,

danke für die bisherige Antwort!
Jetzt sind mir noch einige Fragen offen:

Also in dem Schreiben des Inkassobüros, dass bei "Nichtzahlung" Klage erhoben wird, stand auch, dass ein Zahlungsverzug nachgewiesen werden kann!

Was meint das IB damit? Ich habe ja die Rechnung sofort nach Erhalt bezahlt! Und alle Mahnungen usw. kamen ja nie bei mir an! Das kann ich ja Nachweisen, dass ich umgemeldet war, ehe die Rechnung / Mahnungen eingingen!

Wenn ich nicht weiß, dass ich zahlen muss, kann ich doch auch nicht in Verzug kommen! Seh ich das richtig?
Ist das nur eine Einschüchterungstechnik des IB?

Wie wird jetzt weiter verfahren?
Soll ich auf das Schreiben des IB reagieren oder einfach auf Post vom Gericht warten?



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.03.2011 | 13:42

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Grundvoraussetzung für einen Zahlungsverzug ist der Erhalt der Rechung, die Sie allerdings erst nach Ihrer Aufforderung bekommen hatten. Demzufolge lag keine Fälligkeit der Rechung und zwangsläufig auch kein Zahlungsverzug vor.

Es handelt sich lediglich um eine Einschüchterungstaktik des Inkassobüros, das nichts in der Hand hat, um den Zahlungsverzug nachzuweisen. Reagieren Sie nicht auf das Schreiben des Inkassobüros, eine Klage wird nicht kommen, da die Erfolgsaussichten nicht gegeben sind, was das Inkassobüro sehr genau weiß.


Mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.03.2011 | 13:59

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Ich habe meine Antworten schnell bekommen. Sie waren verständlich und nicht wie oft mit Fachchinesisch überschwemmt! Weiter Fragen wurden sofort beantwortet! Mein Einsatz hat sich gelohnt, denn ich bekam was ich wollte:
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17.03.2011
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