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Ärger mit Abi-Zeitung


18.07.2006 21:39 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Am 19.12.05 wurde ein Leistungsvertrag mit dem Auftraggeber (AG) für die Erstellung einer Abi-Zeitung (Umfang 200 Stück) abgeschlossen, und eine Anzahlung in Höhe von 25 % geleistet worden. Der Restbetrag sollte lt. Vertrag bei der Lieferung des Auftrages fällig werden.
Die Zeitung wurde unter erschwerten Bedingungen (fehlerhafte Druckvorlagen; CD-Roms) erstellt und unter dem vereinbarten Drucktermin von mind. 7 Tagen zum Fixtermin 07.07.06 gedruckt und auch an die gewünschte Adresse des Auftraggebers geliefert.
Am 08.07.06 wurde die Zeitung auf dem Abi-Ball nicht abgenommen, das wurde mir vom AG mündlich mitgeteilt. Daraufhin entfernte sich dieser von meinem Tisch. Die Zeitungen wurden, so erfuhr ich später in den Ausgang einer voll belegten Festhalle, wo der Abiball stattfand, abgelegt. Die Veranstaltung begann 19 Uhr, gegen 23 Uhr bekam ich via Mikrofon zu hören, dass die Zeitung leider nicht fertiggestellt werden konnte. Daraufhin habe ich dann meine Ware mit nach Hause genommen. Eine Zählung am folgenden Tag ergab 9 Fehlexemplare.
Die Auftraggeberin ist im Urlaub und nicht erreichbar. Ihre von ihrer Mutter mir benannte Mitarbeiterin hat sich erst nach mehrmaligen Versuchen zu dem Vorfall über meine Tochter geäußert. Den direkten Kontakt meidet sie. Meine Tochter, die ebenfalls mit an der Abi-Zeitung gearbeitet hatte, erhält nun ständig Vorwürfe per SMS oder ICQ, beispielsweise, dass sie die Zeitung veräußert, was nicht der Fall ist.
Zur Druckfreigabe ist zu sagen, dass diese mündlich am 03.07.06 stattgefunden hat. Der AG konnte sich persönlich davon überzeugen, dass auch die 2. CD-Rom mit den von einigen Schülern vorgenommenen Korrekturen nicht lesbar sondern fehlerhaft war. Dass das Programm Microsoft Publisher fehlerfrei an meinem Bildschirm lief, hat der AG an einer anderen Datei, an einem anderen zu bearbeitenden Buch, gesehen. Der AG war sichtlich enttäuscht und auch genervt. Bevor dieser mein Büro verließ, äußerte ich, dass ich, wenn ich die CD-Rom nicht zum Laufen bringen würde, die alte Version, die dem AG bereits als Ausdruck vorlag, zum Druck bringen würde, nachdem ein erneutes Lektorat stattgefunden hat. Das Gespräch endete damit, dass ich mich am 04.07.06 nur bei dem AG melden würde, wenn der Druck nicht bis zum 07.07.06 möglich wäre.
Der AG bestand am 07.07.06 auf eine komplette Nachbesserung, Austausch sämtlicher Fehler behafteter Seiten (Rechtschreibung) sowie von Seiten, wo nachträglich der Rahmen entfernt wurde und einer Seite, die nicht mehr hineingehört etc. Das Ganze wird nunmehr als Kunst betrachtet, die mit dem vorliegenden Druck nicht akzeptiert werden kann. Leider kann ich das Ausmaß der Nachbesserung nicht einmal kalkulieren, da ich auf meine Aufforderung immer noch keinen fehlerfreien Datenträger bzw. Ausdruck der Abi-Zeitung erhalten habe.
Im Leistungsvertrag ist klar geregelt unter Punkt 1 Allgemeines: „Alle Tätigkeiten und Produktionen führt der Auftragnehmer (Verlag) im Rahmen seiner Möglichkeiten sowie von ihm zu entscheidenden technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten durch.“ Auch die Nachbesserungen sind unter Punkt 3.1 Abwicklung wie folgt erfasst: „ Der AG ist berechtigt, Nachbesserungen am Korrekturexemplar vorzunehmen und seitens des AN einarbeiten zu lassen. Änderungen am Ursprungstext, die der AN auf Wunsch des AG übernimmt, sind kostenfrei.“
a) Nunmehr sitze ich auf 191 Abi-Zeitungen und bitte um Ihre Hilfe. Wie ist der nächste Schritt? Bin ich zur Nachbesserung verpflichtet und bis zu welchem Umfang? Wie sieht es aus, wenn die ganze Zeitung und neu gedruckt werden muss? Soll ich eine Rechnung stellen, obwohl die Zeitung nicht abgenommen wurde? Was soll ich tun?
b) Wie sieht es rechtlich aus mit der Abi-Zeitung? Eigentlich ist es ein gemeinschaftliches Werk, an welchem Mitarbeiter von 7 Abi-Klassen beteiligt waren, der Auftraggeber ist aber eine einzelne Person, die sich laut Impressum als Verlag & Co. KG mit falscher Adresse (sicher scherzhaft gemeint) und am Werk Beteiligte als Mitarbeiter bezeichnet. Kann die Zeitung auf Verlangen einzelner Klassen anderweitig Verwendung finden, bsp. indem man die Zeitung splittet und klassenweise mit Genehmigung der Verantwortlichen veröffentlicht? Anfragen dahingehend bestehen bereits.

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, daß Ihre Frage versehentlich 2 mal veröffentlicht wurde. Den erneuten Einsatz können Sie gern zurückbuchen.

Bedauerlich ist, daß ein solches schönes Ereignis, wie eine Abi-Feier, mit solchen Querelen belegt ist. Haben die jungen Leute nicht verdient.

Mit freundlichen Grüßen

J. Dehe
Rechtsanwältin
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