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Änderunskündigung


14.11.2006 16:09 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich (28 Jahre, davon 10 unentwegt berufstätig) bin seit 4 Jahren in einer Firma als Assistant Controller/Buchhalter angestellt und habe nun aus betrieblichen Gründen eine Änderungskündigung erhalten. Die Firma verlagert das Büro in eine ca. 650 km entfernte Stadt vom jetzigen Arbeitsort. Meine Tätigkeit wurde mir hier zum 31.03.2007 gekündigt, gleichzeitig erhielt ich ein Angebot, zu UNVERÄNDERTEN Bedingungen in der neuen Stadt ab dem 01.04.2007 weiterzuarbeiten.

Ich plane, dieses Angebot NICHT anzunehmen. Familiär bin ich nicht gebunden (ledig, keine Kinder, keine Unterhaltspflichten, keine eheähnliche Wohngemeinschaft). Das Arbeitamt informierte mich, dass ich im Falle der Nichtannahme des Angebotes eine Sperrfrist von 12 Wochen erhalten werde. Meiner Ansicht nach wäre ein Umzug in die neue Stadt bei unveränderten Vertragsbedingungen unzumutbar, weil in dieser anderen Stadt die Lebenshaltungskosten wesentlich höher liegen als an meinem jetzigen Wohn-/Arbeitsort und ich aus meinem derzeitigen Lebensmittelpunkt (Geburtsstadt und seitdem ständiger Wohnort) herausgerissen werde in eine für mich sehr weit entfernte Stadt.

Ist die Setzung einer Sperrfrist seitens des Arbeitsamtes gerechtfertigt?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


diese Äußerung des Arbeitsamtes kann ich so nicht nachvollziehen und halte sie auch für falsch.


Es handelt es hier nach Ihrer Darstellung um eine Kündigung, die vom Arbeitgeber ausgeht.

Auch wenn nun für Sie damit ein neues Angebot unterbreitet worden ist, das aber üngünstigere Bedingungen mit sich zieht, sehe ich hier nicht, inwieweit es sich dann um eine vom Arbeitnehmer (also Ihnen) veranlasste Beendigung des Arbeitsverhältnisses handeln sollte.

Die Verhängung einer Sperrfrist kann daher nicht in Betracht kommen; ggfs. müssen Sie dann SOFORT weitere rechtliche Schritte einleiten (Widerspruch - Klage), wenn das Arbeitsamt bei dieser fehlerhaften Auffassung bleibt.


Nachdenken sollten Sie aber auch, ob Sie nicht auch gegen den Arbeitgeber vorgehen wollen - dazu müsste dann aber innerhhalb von drei Wochen nach Kündigungszugang Klage erhoben werden. Hierzu wäre es ratsam, auch wenn Sie die Kosten selbst tragen müssten, einen Rechtsanwalt vor Ort (sehen Sie einmal bei der Liste der teilnehmenden Anwälte nach) zu beauftragen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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