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Änderungskündigung in der Probezeit oder neuer Vertrag bei zweiter Firma

| 17.02.2014 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Meine sechsmonatige Probezeit eines unbefristeten Vertrages endet am 28.02.14. Da sich herausgestellt hat, dass ich nur für einen Teil der Aufgaben geeignet bin, bietet mir mein Arbeitgeber folgendes an: entweder er kündigt mich und ich bin raus oder aber er kündigt mich und bietet mir einen neuen Vertrag mit weniger Wochenstunden und entsprechend weniger Gehalt in seiner anderen Firma an. Ich möchte gern darauf eingehen, bin aber unsicher, wie wir am besten vorgehen. Da es sich um ein und denselben Arbeitgeber handelt, besteht Arbeitgeberidentität, so dass ein neues Arbeitsverhältnis ja nicht wieder mit einer Probezeit beginnen kann. Ist eine Änderungskündigung da nicht besser? Ich bleibe bei der gleichen Firma, nur zu anderen Bedingungen. Dann gibt es noch das Problem, dass ich aufstockend ALG2 bekomme. Wenn ich weniger arbeite, benötige ich mehr Aufstockung. Wie gehe ich am besten vor bzw. was muss ich beachten, um beim Jobcenter keine Schwierigkeiten zu bekommen?

Sehr geehrte Ratsuchende,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

Da Sie sich noch in der Probezeit befinden und zudem das Arbeitsverhältnis noch keine 6 Monate bestanden hat, geniessen sie keinen Kündigungsschutz. Sie haben daher kaum eine Wahl: Entweder Sie gehen nach Kündigung oder Sie bleiben zu geänderten Bedingungen nach Änderungskündigung. Ob Sie damit leben können, müssen Sie selbst entscheiden.

Eine Sperrzeit oder sonstige Nachteile brauchen sie bei Bezug von ALG II nicht zu befürchten. Selbstverständlich müssen sie die geänderte Situation beim Jobcenter anzeigen.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.02.2014 | 13:02

Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine Nachfrage habe ich noch, ist es besser, für Firma A die Kündigung zu erhalten und in Firma B (gleicher Arbeitgeber) mit einem neuen Vertrag anzufangen oder Änderungskündigung für Firma A?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.02.2014 | 13:16

Vielen Dank für Ihre Nachfrage!

Auch die Änderungskündigung führt zu einem gänzlich neuen Vertragsverhältnis mit Firma A! Im Hinblick darauf, dass die Vereinbarung einer Probezeit nur beim Abschluss eines ersten Arbeitsvertrages zulässig ist und bei Vereinbarung eines neuen (Folge-)Vertrages beim selben Arbeitgeber die erneute Vereinbarung einer Probezeit nicht statthaft ist, könnte alles dafür sprechen, in Firma A weiterzuarbeiten. Hier sollte gleichzeitig auch darauf geachtet werden, dass die Betriebszugehörigkeit bereits mit Erstanstellung begann, was in dem neuen Vertrag festzuhalten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.02.2014 | 16:30

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