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Änderungskündigung erhalten- Abfindungsanspruch?

26.07.2013 13:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen im Zusammenhang mit der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses und einem Anspruch auf Abfindung.

Kurz zu mir:

-angestellt bei einem IT-Unternehmen in Fulda
-normaler Anstellungsvertrag
-eingesetzt bin ich in einem Energieunternehmen in Dortmund
-aus meinem Vertrag geht nicht hervor, dass ich in einem anderen Unternehmen eingesetzt werde. Es ist KEIN Arbeitnehmerüberlassungsvertrag.
-mein Arbeitgeber möchte meinen Arbeitsvertrag in einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag umändern
-ich habe dem nicht zugestimmt
-in der Zwischenzeit habe ich mir aus diesem Grunde einen neuen AG gesucht und einen Arbeitsvertrag zum 1.9.13 unterschrieben, die Kündigung für den jetzigen AG wollte ich morgen absenden
-heute erhielt ich vom jetzigen AG aus Fulda eine Änderungskündigung zum 1.9.

Meine Frage ist nun, ob mir aufgrund dieser (meiner Meinung nach) ungerechtfertigten Kündigung, eine Abfindung zusteht und ob ich einen Anspruch darauf habe, obwohl ich bereits einen anderen Arbeitsvertrag unterschrieben habe.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Einen grundsätzlichen Anspruch auf eine Abfindung haben Sie nicht. Sie können jedoch versuchen mit dem AG zu verhandeln und ihm erklären, dass Sie bei Zahlung einer Abfindung keine Klage einreichen werden. Dabei müssen Sie ihn nicht informieren, dass Sie bereits eine neue Arbeitsstelle haben.

Wenn er sich nicht darauf einlässt, können Sie eine Kündigungsschutzklage einreichen, dabei ist es auch unbeachtlich, ob Sie eine neue Tätigkeit aufnehmen. Im Rahmen der Güteverhandlung kann dann erneut versucht werden eine Abfindung auszuhandeln. Als Richtwert für die Höhe einer Abfindung gilt ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Arbeitsjahr. Die Klage beim zuständigen Arbeitsgericht muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

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