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Änderung zum Arbeitsvertrag Teilzeit

02.06.2011 17:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zum Arbeitsrecht.

Ich arbeite seit 1. Mai in Teilzeit und habe dazu am 26. Mai eine Änderung zum bestehenden Arbeitsvertrag unterschrieben. Dabei wurde nicht nur die Arbeitszeit geändert, sondern auch mein möglicher Einsatzort an Standorten in Bayern auf alle Standorte in Deutschland erweitert. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass das in Absprache mit dem Betriebsrat so üblich ist. Hätte ich dies nicht unterschrieben, wäre die Teilzeit nachträglich verweigert worden. Daher würde mich interessieren, ob die Standortänderung richtig ist und ob man das im Nachhinein noch ändern kann? Spielt es dabei eine Rolle, ob ich zu der Unterschrift "motiviert" wurde, um in Teilzeit arbeiten zu können?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

02.06.2011 | 17:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


die Verweigerung der Teilzeit hätte nur bei dringenden betrieblichen Gründen verweigert werden können, wofür der Arbeitgeber darlegungspflichtig gewesen wäre.

Dieser Anspruch hätte auch unabhängig von einer Ausweitung des Standortes bestanden, sofern eben die Standorterweiterung nicht ein solche dringender betrieblicher Grund gewesen wäre.


Die Aussage, dass ohne Standorterweiterung die Teilzeit hätte verweigert werden können, ist also zunächst grundsätzlich falsch gewesen und diente offenbar nur, diese Erweiterung durchzusetzen.


Hier hätten Sie die Möglichkeit, Ihre Erklärung insoweit anzufechten. Wegen Irrtums muss dieses allerdings unverzüglich (=ohne schuldhaftes Zögern) erfolgen, was durchaus noch möglich wäre.

Eine Anfechtung wegen Täuschung oder Drohung ("Motivation") kann binnen Jahresfrist erfolgen; allerdings wären Sie dafür voll darlegungs- und beweispflichtig.


Demgemäß sollten Sie wegen Irrtums schriftlich und sofort anfechten. Die Standorterweiterung wäre dann nichtig; die Teilzeitvereinabrung hätte Bestand.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


ANTWORT VON

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