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Änderung im Arbeitsvertrag


18.04.2005 21:23 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Seit 2000 bin ich in einem Arbeitsverhältnis mit schriftlichen Arbeitsvertrag. Da mein Chef durch Betriebsurlaub über meinen gesamten Jahresurlaub verfügt und ich ein schulpflichtiges Kind habe,wurde damals in meinem Arbeitsvertrag festgelegt,daß ich in den Schulferien generell unbezahlt zu beurlauben bin.Dies ohne Einschränkung auf das Alter meines Sohnes.Jetzt kommt die Tochter einer Kollegin im September in die Schule.Da sie von meiner Regelung weiß,ist Sie zum Chef und hat gefragt ,ob Sie diese Regelung auch bekommen kann?Daraufhin hat mir mein Chef dieses entzogen und auf meine Kollegin übertragen mit der Begründung ,daß mein Sohn schon 11 Jahre ist.Auch meine Arbeitszeit wurde gleich noch eine Stunde pro Tag verlängert.Dazu muß ich sagen ,daß mein Sohn ASS, LRS und schon eine Angsttherapie hinter sich hat. Ich kann ihn einfach keine 10 Stunden in den Ferien allein lassen.Mein Chef sagte daraufhin,wenn mir was nicht passt kann ich ja gehen,dann habe ich jede Menge Zeit für mein Kind.Ich weiß nicht was ich machen soll.MUß ich die Änderung akzeptieren oder kann ich mich währen?Übrigens bin ich der Meinung ,daß man mich los haben möchte.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Wenn Sie – wie Sie schreiben – eine vertragliche Vereinbarung haben, müssen Sie eine einseitige Änderung durch Ihren Chef nicht akzeptieren.

Grundsätzlich müssen sich beide Seiten an den geschlossenen Vertrag halten!

Ihr Chef könnte den Vertrag einseitig nur durch eine Änderungskündigung modifizieren. Wenn Sie eine solche erhalten, sollten Sie unbedingt innerhalb von drei Wochen Klage beim Arbeitsgericht erheben.

Bestehen Sie auf der Vertragserfüllung, wie 2000 geschlossen.

Wenn Sie dass Gefühl haben, man wolle Sie loswerden, sollten Sie überlegen einen Kollegen vor Ort aufzusuchen um alle weiteren Möglichkeiten für Sie zu besprechen und das Beste für Sie rauszuholen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich.

Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.04.2005 | 12:51

Vielen Dank für Ihre AntwortJedoch konnte ich mich mit meinem Chef nicht einigen.Heute erhielt ich dei Kündigung ,ohne Angabe von Gründen. Will das Arbeitsamt denn keinen Grund wissen ,warum er mich entlassen hat.Kann ich da denn keinen Ärger bekommen bzw. mein Chef?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.04.2005 | 13:04

Im Moment vermag ich keinen grund für eine Kündigung zu erkennen. Ich gehe davon aus, dass in dem Betrieb mehr als 5 Arbeitnehmer beschäftigt sind und daher das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet. Dann sollten Sie innerhalb von 3 Wochen Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht erheben!

Die Kündigung muss zunächst nicht begründet werden. Die AA wird jedoch eine Arbeitsbescheinigung anfordern, in der der Kündigungsgrund angegeben werden muss. Ggf. müssen Sie mit eine Sperrzeit rechnen. Auch um dies zu verhindern, sollten Sie etwas gegen die Kündigung tun.

Beachten Sie, dass es keine Kostenersattung vor dem Arbeitsgericht gibt, die eigenen Anwaltskosten haben also Sie zu tragen. Evtl. gibt es eine rechtschutzversicherung oder Sie haben Anspruch auf Prozeßkostenhilfe. Lassen Sie sich auf jeden Fall hier weiter anwaltlich beraten.

Für eine Vertretung stehe ich auch gerne zur Verfügung!

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