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Änderung des Geburtsnamens meiner Tochter


12.03.2007 12:18 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Lebensgefährte und ich (beide ledig) wollen noch dieses Jahr heiraten. Unsere gemeinsame Tochter wurde vor 6 Monaten unehelich unter meinem Mädchennamen geboren. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht.

Da wir ursprünglich nach der Heirat als gemeinsamen Familiennamen den Namen meines zukünftigen Mannes eintragen lassen wollten, haben wir den Geburtsnamen unserer Tochter 2 Monate nach ihrer Geburt bereits auf seinen Namen umändern lassen.

Aus schwerwiegenden familiären Gründen haben wir uns inzwischen jedoch umentschieden: Wir würden nach der Hochzeit gerne unsere Geburtsnamen beibehalten und die Änderung des Geburtsnamens unserer Tochter rückgängig machen, so dass sie fortan auch meinen Namen trägt.

Hierzu meine Fragen:

1. Ist es überhaupt möglich, die Änderung des Geburtsnamens noch einmal rückgängig zu machen? Wenn ja, wie hoch wären in etwa die Kosten?

2. Wenn sich mein zukünftiger Mann entschließt, ebenfalls meinen Geburtsnamen als Familiennamen anzunehmen, trägt unsere Tochter dann automatisch auch (wieder) diesen Namen?

3. Sollte die Namensänderung nicht mehr rückgängig zu machen sein, könnte unsere Tochter später einmal den Namen, unter dem sie ursprünglich geboren wurde, also meinen Mädchennamen, wieder annehmen?

Bereits im voraus vielen Dank für Ihre Antwort.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsdarstellung sowie Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist es so, dass die durch Sie getroffene Bestimmung des Namens des Vaters für Ihre Tochter unwiderruflich ist, d.h. Ihre Tochter kann eigentlich nicht mehr zum Namen der Mutter zurück.

Es gibt allerdings im Gesetz ein paar Ausnahmen, so zum Beispiel, wenn es zur Umstellung auf das gemeinsame Sorgerecht kommt. Dies scheint bei Ihnen allerdings schon der Fall zu sein.
Ebenso könnte eine Änderung möglich sein, wenn Sie mit Ihrem zukünftigen Mann mit der Eheschließung einen Ehenamen, in diesem Fall Ihren, bestimmen. Denn wenn die Eltern einen Ehenamen bestimmen, der vom Geburtsnamen des Kindes abweicht, so erstreckt sich dieser auch auf das Kind - bis zum 5. Lebensjahr auch autommatisch.

Insofern rate ich Ihnen abschließend, sich noch einmal bei Ihrem Standesamt über die genauen Formalitäten zu erkundigen. Für die Erklärung eines Ehenamens wird meines Erachtens eine Gebühr von 17,00 EUR erhoben.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen die hier nur mögliche erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Maldonado
- Rechtsanwältin -
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