Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Änderung des Erbvertrages nach dem Tode eines der Ehepartner

| 23.08.2008 14:32 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Es wurde 1985 ein Erbvertrag zwischen den Ehepartnern abgeschlosen, in dem der Überlebende als Alleinerbe (...alleinigen und unbeschränkten Erben) eingesetzt wurde. Streben beide, so wurde der gemeisame Sohn als Erbe eingetragen.

Einer dieser Ehepartner ist vor einigen Wochen verstorben.

Der Überlebende möchte nun diesen Erbvertrag dahingehend ändern, dass der Enkel anstelle des Sohnes als Alleinerbe eingesetzt wird(selbstverständlich unter Berücksichtigung des Pflichtteils).
Im 1985 abgeschlossenen Erbvertrag steht jedoch unter anderem die Klausel: ....
...soweit gesetzlich zulässig und wir nachstehend nichts anderes bestimmen, treffen wir alle Verfügungen von Todes wegen vertragsmäßig; wir können sie daher einseitig nicht ändern.

FRAGEN:
(1)Bedeutet dies, dass nun auch nach dem Tode des einen Ehepartners der Überlebende KEINEN neuen Erben (Enkel anstatt Sohn)einsetzten darf ?

(2) Wenn der Überlebende sein Vermögen (eine ältere Immobilie) tatsächlich nicht seinem Enkel vererben darf, welche Möglichkeit gäbe es dann alternativ den Enkel zu begünstigen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
1. Dieser Erbvertrag kann nur von beiden Parteien geändert werden. Nach dem Tod eines Ehepartners kann eine Änderung über im Erbvertrag geregelte Einsetzungen nicht geändert werden, es sei denn, dies wurde vertraglich vorbehalten. Was hier augenscheinlich nicht der Fall.

2. Hier besteht die Möglichkeit den Enkel durch lebzeitige Schenkungen oder Verträge zugunsten Dritter, die nicht in den Nachlass fallen, zu bedenken.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
auch Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie d

Nachfrage vom Fragesteller 23.08.2008 | 19:25

Sehr geehrter Herr Hermes,
vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Fragen. Ihre Antwort zu Frage 1 ist klar und unmissverständlich. Zu Ihrer Antwort auf die 2. Frage habe ich eine Verständnisfrage:
Was bedeutet Ihre Formulierung "...oder Verträge zugunsten Dritter, die nicht in den Nachlass fallen, zu bedenken" konkret ?
Kann der Großvater seinem Enkel z.B. seine Immobilie für etwa 50% des regulären Marktwertes verkaufen ?
Da der Großvater heute bereits über 85 Jahre alt ist, dürfte eine Schenkung der Immob. an den Enkel doch innerhalb der nächten 10 Jahre vom testamentarischen Erben anfechtbar sein, oder ?
Vielen Dank für Ihre (erneute) Mühe,
und ein schönes WE !

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.08.2008 | 13:26

Dies sind beispielsweise Lebensversicherungsverträge, wobei als Begünstigter der Enkel eingetragen ist.
Anfechtbar ist eine gemischte Schenkung nicht, aber ggfs. hat der Erbe ein Pflichtteilsergänzungsanspruch gem. §§ 2325, 2329 BGB.

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr schnelle Reaktion auf meine Fragen, die jedoch leider in "Juristen- Sprache" war, incl. Auflistung von Paragraphen, wodurch eigentlich wieder neue Verständnisfragen zu stellen wären. Aber man darf ja nur 1x kostenlos Nachfragen ?!
Schade. Auf einige Fragen hätte man mit JA oder NEIN antworten können. Für 20,- € wären die Angaben "noch In Ordnung" gewesen."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 2/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70047 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und fundierte Antwort bei einem komplexen Thema. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles bestens. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER