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Änderung der Arbeitszeit

| 03.02.2016 12:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren, 

mein Chef hat verkündet, dass er die Personalkosten senken möchte und daher die Arbeitszeiten verkürzt.

Da ich aber als Vollzeitkraft 40 std/Woche eingestellt bin, wird das ganze über Minusstunden laufen also auf ca 32-35 std/Woche.

Dazu muss ich erwähnen, dass das Gehalt unverändert bleibt und so mit meinem Urlaubs Anspruch verrechnet werden soll, sollte es mir nicht gelingen meine Stunden wieder aufzubauen.
Dies könnte ich durch Gartenarbeiten, Parkettboden ölen ect aufbauen lt. der Aussage meines Chefs, da ich aber als Restaurantfachfrau eingestellt bin, bin ich nicht einverstanden damit.

 
Nun meine Fragen: 

Darf der AG ohne weiteres meine Stunden reduzieren und diese von den Urlaubstagen abziehen?

Ist es dann Arbeitsverweigerung, wenn ich mich nicht auf diese Arbeiten einlassen möchte?

Im meinem Vertrag steht: "Der AG behält sich vor, dem AN eine andere zumutbare Tätigkeit innerhalb des Betriebes zuzuweisen, die den Vorkenntnissen und Fähigkeiten des AN entspricht" 


Wenn ich mich nicht auf die Reduzierung einlasse, ist das auch ein Grund zur Kündigung ?? 

Mfg

S.
03.02.2016 | 13:45

Antwort

von


(7)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

um es kurz zu machen, eine Verrechnung von Minusstunden mit Urlaub ist keinesfalls zulässig. Urlaub ist nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) zu beantragen und zu genehmigen. Sofern ein Antrag vom Arbeitgeber abgelehnt wird, dürfen Sie sich jedoch nicht selbst beurlauben, sondern Sie müssen den gerichtlichen Weg - notfalls im Eilverfahren - gehen.

Auch die Stundenanzahl kann nur im Einvernehmen oder per Änderungskündigung (gegen die kann man übrigens klagen) mit Ihnen gekürzt werden. Sofern Sie nicht einverstanden sind, bleibt dem Arbeitgeber nur der Weg über eine Änderungskündigung. Sie haben ein Vertrag über 40 Stunden und Sie bieten Ihre Arbeitskraft für 40 Stunden an. Der Arbeitgeber muss daher - solange es keine Vertragsänderung gibt - diese Zeit bezahlen, auch wenn er Sie nur für 30-35 Stunden beschäftigt sind.

Wenn Sie als Restaurantfachfrau eingestellt wurden, schulden Sie nur Tätigkeiten als Restaurantfachfrau. Gartenarbeiten etc. gehören nicht zum Berufsbild einer Restaurantfachfrau und können von Ihnen verweigert werden. Diese Tätigkeiten sind nicht zumutbar und der Arbeitgeber würde bei einer Anweisung solcher Tätigkeiten sein Direktionsrecht überschreiten.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Böttcher
Fachanwalt für Arbeitsrecht


Bewertung des Fragestellers 03.02.2016 | 15:25

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