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Änderung bestehender Umgangsregelung möglich?

14. November 2022 16:03 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich, Vater einer zweijährigen Tochter und die Kindesmutter einigten uns im Juli 2022, vor Gericht auf eine Umgangsregelung. Diese findet in zwei Stufen statt. Angefangen und aktuell ohne Übernachtungen bis Ende des Jahres. Jedes zweite Wochenende Samstag und Sonntag von 9:00 bis 17:30. Unter der Woche Dienstag und Donnerstag 15:15 bis 17:30 und die andere Woche Mittwoch 15:15 bis 17:30. Seit Juli 2022 sind schon 12 Umgänge ausgefallen, wegen Krankheit der Tochter und Urlaub der Mutter. Ab dem neuen Jahr soll es mit Übernachtungen losgehen. Nun möchte die Kindesmutter den Umgang reduzieren. Gründe: Tochter isst nach den Umgängen nichts und hat Durchfall und Bauchschmerzen. Tochter hängt Nachts nur an der Mutter und hat Verlustängste. Tochter ist Infektanfällig und hat Fieberschübe. Tochter findet keine Ruhe zum Einschlafen. Ich finde dies fragwürdig und kann sagen, dass die Umgänge sehr harmonisch und entspannt laufen. Tochter und Ich haben eine sehr gute Bindung. Kein Verlangen nach der Kindesmutter während der Umgänge. Tochter isst gut und der Mittagsschlaf klappt auch sehr gut. Die Übergaben verlaufen auch Reibungslos und entspannt mit Freude der Tochter auf die Kindesmutter und Mich. Was hat die Kindesmutter hier für Chancen vor Gericht und wie soll ich am besten handeln? Es steht auch aktuell noch der Antrag auf gemeinsame Elterliche Sorge im Raum und es wurden viele Lügen und Unwahrheiten, seitens der Kindesmutter aufgetischt.

14. November 2022 | 17:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider kommt es immer wieder vor,
dass Kinder bei Umgangsfragen instrumentalisiert werden.

Allerdings lassen sich alle von der Kindsmutter behaupteten angeblichen Verhaltensweisen und Befindlichkeiten des Kindes durch Gutachter und Psychologen auch überprüfen. Ich glaube nicht, dass ein 2-jähriges Kind eine „Show" durchhalten kann.

Daher wird die Mutter auffliegen, wenn das Gericht eine Begutachtung verfügen sollte.

Allerdings gibt es immer noch Richter und Richterinnen die blind der Meinung sind, ein Kind gehört nur zur Mutter, insbesondere ein Kleinkind. Dem müssen Sie entgegentreten.

Dazu kommt der Umstand, dass sich selbst vereinbarte und gerichtlich angeordnete Umgänge faktisch nicht erzwingen lassen.
Die Mutter hat also grundsätzlich besserer Erfolgsaussichten, auch wenn sie juristisch im Unrecht sind.

Sie müssen daher dafür sorgen, dass die Dinge protokolliert werden, um später Rückfragen des Kindes beantworten zu können.

Im Falle der Trennung und Scheidung ist ein Antrag auf gemeinsame Elterliche Sorge an sich nicht erforderlich, da diese den Regelfall darstellen sollte.

Lügen und Unwahrheiten seitens der Kindsmutter sollten allerdings von Ihnen ernsthaft widerlegt werden, da sonst ein Beschluss gegen sie ergehen könnte, und Sie das Sorgerecht verlieren.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Helge Müller-Roden
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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