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Änderung Arbeitszeit

| 15.06.2009 11:30 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Lieber Rechtshelfer/in,

ich arbeite seit 5 Jahren in einem Schreibbüro. Habe am Anfang einen Arbeitsvertrag für 20 'Wochenstunden erhalten, musste ein Heft mit der gearbeiteten Arbeitszeit führen und habe, da immer viel Arbeit war, sehr viele Überstunden geleistet und anstandslos bezahlt bekommen. Seit 3 Jahren hat sich diese Arbeit nun zu einem Vollzeitjob entwickelt. Für Urlaubs-, Krankheits- und Feiertag habe ich immer den Durchschnitt der im laufenden Abrechnungsmonat geleisteten Stunden gutgeschrieben bekommen, also meistens über 8 Stunden. Eine Änderung des ursprünglichen Arbeitsvertrags wurde nie vorgenommen (dummerweise von mir auch nicht gefordert). Nachdem eine Kollegin nun seit ein paar Monaten länger arbeitet, wurden die von mir geleisteten Stunden auf höchstens 30 Wochenstunden beschränkt, im Urlaubs-, Krankheits- und Feiertagsfall erhalten ich generell nur noch 4 Stunden gutgeschrieben, da mein Arbeitsvertrag ja ursprünglich nur über 4 Stunden geht. Muss ich das so hinnehmen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihnen ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Grundsätzlich ist nach ihrer Schilderung eine konkludente Vereinbarung über eine höhere Arbeitszeit zustande gekommen, so dass der Arbeitgeber diese Dauer der Arbeitszeit nicht mehr einseitig ändern kann.

Will der Arbeitgeber hier eine einseitige Änderung herbeiführen, kann er diese nur über den Weg der sog. Änderungskündigung erreichen. Die Änderungskündigung ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses, verbunden mit dem Angebot an die andere Seite, das Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen fortzusetzen, falls sich der andere mit der Änderung der Arbeitsbedingungen einverstanden erklärt.

Sie sollten ihren Arbeitgeber auf diese Vertragsänderung hinweisen.
Weigert sich der Arbeitgeber weiterhin Sie zu den Konditionen eine Vollzeitjobs zu beschäftigen, sollten Sie den Sachverhalt anhand sämtlicher Unterlagen ( Arbeitsvertrag, Tarifvertrag etc.) anwaltlich prüfen lassen und sich entsprechend vertreten lassen.

Entscheid für ein Vorgehen gegen den Arbeitgeber ist auch immer, ob und welchen Kündigungschutz Sie genießen. Dies ist u.a. abhängig von der Anzahl der Mitarbeiter. Fallen Sie nicht in die Anwendung des Kündigungschutzgesetzes, ist dem Arbeitgeber beispielsweise ohne großen Hürden möglich, Ihnen zu kündigen, so dass auch eine Änderungskündigung relativ einfach durchzusetzten wäre.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtlichen Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.06.2009 | 06:53

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Stellungnahme vom Anwalt:
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