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Abzug 'neu für alt' gem. § 249 BGB

| 09.08.2018 09:50 |
Preis: 48,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch


Sehr geehrte Damen und Herren,
in der letzten Woche habe ich ein Wohnmobil gemietet und vor Rückgabe versehentlich den Trinkwasserbehälter mit Diesel verunreinigt. Gem. Vermieter muss die komplette Trinkwasseranlage ausgetauscht werden und eine Versicherung übernimmt diesen Schaden nicht. Der Vermieter kalkuliert mit einem Reparaturwert in Höhe von ca. € 8.000,- den ich privat übernehmen muss. Das Wohnmobil ist über 4 Jahre in der Vermietung und hat eine Laufleistung von über 180.000 km; der Wiederverkaufwert gem. Vermieter beträgt ca. € 38.000,-.
Besteht in diesem Fall die Möglichkeit eines Abzugs "neu für alt"?
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Mandant,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne möchte ich diese folgendermaßen beantworten:

1.
Selbstverständlich muss gewährleistet sein, dass der Vermieter sich aus Anlass des Schadensereignisses nicht bereichert.
Sie müssen also dafür sorgen, dass der nachweisbare Schaden ersetzt wird, jedoch nur in der Höhe, in der dieser entstanden ist.

2.
Ich bin kein Kfz-Sachverständiger. Allerdings ist es sehr wohl - und natürlich auch bei Wohnmobilen - möglich, einen Wertverlust auch für einzelne Bauteile zu bestimmen.
Voraussichtlich müsste sodann pro Jahr des Gebrauchs des Fahrzeugs ein gradueller Abnutzungsbetrag abgezogen werden, so dass der Vermieter nicht mehr die vollen 8.000 € Reparaturkosten Ihnen gegenüber geltend machen kann.

3.
Ebenfalls sollten Sie nach einem Weg suchen, sich bestätigen zu lassen, dass eine Reparatur nicht wesentlich günstiger als für 8.000 € zu haben ist.
Sollten sich beispielsweise mehrere Werkstätten dazu bereit finden, die Reparatur zu einem Preis von 6.000 € vorzunehmen, wird viel eher dies der marktübliche Preis sein.

Für eventuelle Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 09.08.2018 | 16:11

Hallo Frau Fritsch,
von Ihrer Antwort hatte ich einen konkreten Hinweis für eine anwendbare Abnutzungsquote erwartet. Ohne diesen Hinweis oder eine Quelleninfo ist für mich Ihre Stellungnahme ohne Wert und dafür kann m. E. keine € 50,- berechnet werden.
MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.08.2018 | 17:23

Sehr geehrter Mandant,

leider haben Sie diese Frage nicht gestellt. Die graduelle Abwertung des Geräts pro Jahr hängt von der gesamten Lebensdauer ab und wäre dann prozentual pro Jahr, das der Wagen bereits in Betrieb ist, abzuziehen.
Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an einen Kfz-Sachverständigen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 09.08.2018 3,2/5,0
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