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Abwicklung des Pflichtteilsanspruches

04.08.2008 22:00 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Mein Vater ist vor einigen Monaten verstorben. Es ist ein Erbvertrag vorhanden. Dieser sieht meine Mutter als Alleinerbin vor. Nach deren Ableben würde ich als einziges Kind Alleinerbe. Die Testamenteröffnung war zwischenzeitlich.

Aus steuerlichen Gründen bin ich mit meiner Mutter übereingekommen, dass mir bereits jetzt durch Anmeldung meines Pflichtteilsanspruches am Nachlass meines Vaters ein Teil des Erbes bereits jetzt "übertragen" wird. Die technische Berechnung des Pflichtteils ist uns bekannt. Strafklauseln bei Anmeldung des Pflichtteils durch mich sind im Erbvertrag nicht vorhanden.

Hierzu nun folgende Fragen:

a) Wie erfolgt die Anmeldung und "Abwicklung" des Pflichtteilsanspruches. Ist hierzu ein Vertrag zwischen mir und meiner Mutter notwendig? Wenn ja, ist dieser notariell zu beurkunden? Mir ist bekannt, dass ich die Erbschaftssteuer bei mir mit Anmeldung des Pflichtteils auslöse.

b) Für die Testamentseröffnung wurde von meiner Mutter ein Nachlassverzeichnis gefordert. Dieses wurde durch uns auch aufgestellt. Bei der Bewertung des Anteils meines Vaters an der gemeinsamen Immobilie meiner Eltern wurde durch den Notar der durch uns geschätzte Verkehrswert nach unten korrigiert. Wie verbindlich ist dieses Nachlassverzeichnis bei der Berechnung des Pflichtteils? Kann ich mit meiner Mutter einen höheren Wert des Pflichtteils vereinbaren?

Vielen Dank.

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
1. Einen Vertrag zwischen Ihnen und Ihrer Mutter brauchen Sie nicht zu vereinbaren. Die Höhe des Pflichtteilsanspruches der zur Auszahlung kommen soll, sollten Sie aber schon anhand eines Nachlassverzeichnisses festlegen. Der Erhalt des Pflichtteils ist ein steuerpflichtiger Erwerb von Todes wegen nach § 1 Nr. 1 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG. Dieser Erwerb ist bei dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.
2.Für den Pflichtteilsanspruch sind die Nachlassgegenstände mit ihrem Verkehrswert anzusetzen. Dies ist in der Regel der Wert, den ein fremden Dritter dafür bezahlen würde. Falls Sie sich mit Ihrer Mutter darüber einig werden, kann auch hier ein höherer Wert oder niedrigerer Wert für die Immobilie angesetzt werden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
auch Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!

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