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Abweichungen in der Baugenehmigung - was tun?

11.07.2013 12:48 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben im letzten Jahr ein Einfamilienhaus BJ 1998 in Holzbaurahmenweise käuflich erworben. Nach dem notariellen Kaufvertrag und der Wohnungsübergabe zum 01.01.2012 haben wir die Dokumente erhalten, u.a. auch die Baugenehmigung.
In dieser steht jedoch, dass die Innen- und Außenwände u.a. aus Gasbeton bestehen. Dieses ist jedoch nicht der Falls da das Haus komplett in Holzbaurahmenweise gebaut wurde. Alle weiteren Vorgaben sollten übereinstimmen.
Nun meine Frage: Kann man rückwirkend (nach 1,5 Jahren) dieses noch dem Käufer anlasten? Die Baugenehmigung sowie die alle anderen Bauunterlagen haben wir leider erst nach dem Kauf erhalten (leider nicht schriftlich fixiert) und somit den Mangel erst im Nachhinein festgestellt. Ein Anruf mein zuständigen Bauamt aht leider bestätigt dass es keine nachträgliche Änderung/ Nachfassung der Baugenehmigung von 1998 gibt.

Im Kaufvertrag unter §8 Mängelansprüche steht nur: "Über den Zustan der Kaufobjektes hat sich der Käufer informiert. Ansprüche und Rechte des Käufers wegen eines Mangels des Grundstückes oder des Gebäude sind ausgeschlossen. Garantien werden vom Käufer nicht übernommen. Von der vorstehenden Rechtsbeschränkung ist eine Haftung für Vorsatz oder Arglist ausgeschlossen"

Vielen Dank für Ihre Antwort!

INFO: Der Mandant hat den empfohlenen Preis verringert.


Sehr geehrter Ratsuchender,


nach dieser Mitteilung seitens qnc haben Sie den empfohlenen Richtpreis erheblich unterschritten und dadurch bei der Beantwortung der Frage die niedrige Variante gewählt. Ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten. Nun zur Antwort Ihrer Frage:


Die möglichen Ansprüche können auch nach 1,5 Jahren geltend gemacht werden.


Für die kaufrechtlichen Gewährleistungsansprüche gilt, sofern andere Fristen nicht ausdrücklich und wirksam im Vertrag vereinbart worden sind, § 438 BGB, wonach noch keine Verjährung eingetreten ist.


Wollen Sie auf eine Anfechtung hinaus (der Vertrag wäre dann nichtig und rückabzuwickeln), gilt nach § 124 BGB eine Jahresfrist, die mit dem Zeitpunkt beginnt, in welchem Sie die Täuschung entdeckt haben.


In beiden Fällen werden Sie aber den Nachweis der Arglist auf Verkäuferseite führen müssen.



Hier sollten Sie also zeitnah einen Rechtsanwalt mit allen Unterlagen aufsuchen, um dann die weiteren notwendigen Schritte einzuleiten, die aber auch letztlich davon abhängen, welches Ihr Wunsch mit dem weitern Umgang der Immobilie ist.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/





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