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Abweichung von Baugenehmigung - Fenster

12.05.2020 19:21 |
Preis: 45,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


09:06
Hallo,

unsere Architektin hat bei unserem Entwurf, der zur Baugenehmigung hergenommen wurde, erst einmal nur „Platzhalterfenster" eingeplant. Laut ihr hätten wir nach Baugenehmigung immer noch Fenster ändern können, jetzt sagt unsere Baufirma allerdings, dass wir da Probleme bekommen könnten.
Konkret: Die meisten Fenster bleiben eigentlich an der gleichen Stelle, das einzige, was sich ändert ist die Brüstungshöhe, von neunzig auf 140 cm. Wir würden uns jetzt auch gern ein Eckfenster wünschen und zudem wird aus einem normalen Fenster ein Bodentiefes.
Ein Bodentiefes Doppelfenster wir in zwei einzelne bodentiefe Fenster getrennt mit einem Abstand von ca 1,5m (Position hat sich somit geändert)


Stimmt es, dass wir da Probleme bekommen könnten? Was wären Konsequenzen, falls wir trotzdem einfach die Fenster verändern? Was müssten wir machen, dass wir keine Probleme bekommen? Müssten wir jetzt wirklich den ganzen Genehmigungsprozess erneut durch gehen?
Hat dabei auch die Architektin und falsch informiert?




12.05.2020 | 20:17

Antwort

von


(2960)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Es gibt nur drei Beschränkungen, die sie beachten müssten. Wenn in der Baugenehmigung nichts weiter enthalten ist, und auch nicht im Bebauungsplan oder die Statik dadurch berührt, dann gibt es hierbei keine Probleme.

Nachzuvollziehen wäre es nur dann, wenn es eine dichte Bebauung wäre und dadurch Abstände durch Fenster in Bezug auf Sichtschutz gewahrt werden müssten. Das müsste allerdings in der Baugenehmigung oder im Bebauungsplan konkret stehen.
Wenn durch die anderen Fenster die Statik nicht berührt sein sollten, wäre ebenfalls keine weitere Genehmigung notwendig. Falls doch, könnte ein Änderungsantrag eingereicht werden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 15.05.2020 | 06:40

Sehr geehrter Herr Dr. Hoffmeyer,

danke für die schnelle Antwort.
Könnten Sie mir bitte noch kurz verraten auf welchen Rechtsartikel Ihre Aussage beruht?
Ich habe zu dem Thema nur Art. 57 (11) der BayBo gefunden.

Und nur noch zum klareren Verständnis:
Das heißt es muss ganz konkret im Bebauungsplan vorgeschrieben oder in der Baugenehmigung untersagt sein?
Beim Aspekt der Statik: Wie genau wird das beurteilt?
Wir würden gerne eventuell noch ein Eckfenster einbauen, dafür müsste wahrscheinlich ein Stahlträger herangezogen werden, um die Statik zu erfüllen. Wäre das so ein Beispiel, wo wir einen neue Genehmigung?
Muss man den Änderungsantrag bei der Gemeinde oder beim Landratsamt stellen?
Dichte Bebauung wäre wahrscheinlich, wenn man sich nicht an Abstandsvorgaben hält oder ein Reihenhaus oder Doppelhaus vorliegt oder? Tendenziell bleiben unsere Fenster an der selben Stelle und werden von einer Brüstung von 90cm auf 140 cm hochgesetzt, also werden sogar kleiner. Zwei weitere verändern ihre Positon um einen Meter.


Besten Dank,

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.05.2020 | 09:06

Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Vorhaben ist solange zulässig, wenn keine entgegenstehenden Normen existieren. Insofern kann ich Ihnen hierbei keine Gebotsnorm nennen, ebenfalls keine Verbotsnorm, sofern dies nicht im Bebauungsplan oder in der Genehmigung selbst verankert ist.

Den Änderungsantrag ist bei der Behörde einzureichen, die den Baubescheid erlassen hat.

Bei Ihrem Vorhaben sehe ich keinerlei Probleme beim Abstand, da sich dieser nicht ändert.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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